Maulana Sheikh Nazim„O Allâh, segne die jungen Leute!“
Audhu billahi mina sh-shaitani rrajim bismi llahi r-rahmani r-rahim Ich möchte eine kurze Ansprache halten – wir sagen, kurz, aber wenn „sie“ viel schicken – was sollen wir machen? Es ist wie bei einem Faxgerät, manchmal kommen drei Sätze, manchmal kommt eine lange Seite. Was faxbereit ist, muß ankommen, und das muß ich an euch weitergeben. Ich habe die Absicht, eine kurze suhba zu halten, aber was kommt, weiß ich nicht, und was Sein Wille ist, das weiß Er. Es steht uns nicht an, ein Urteil darüber abzugeben. Denn Sein Wille steht über unser aller Willen. Und der sicherste Weg ist, sich in die Hände des Herrn der Himmel zu begeben und zu sagen: „O unser Herr, wie Du willst.“ Oder: „Wie Du wünschst, wie Du möchtest.“ Das gibt den Menschen Zufriedenheit. Denn, sich seinem Herrn hinzugeben, zu ergeben, nimmt alles Zaudern aus dem Herzen, und ihr mögt fühlen, daß ihr in Seiner Hand seid. Und ihr tragt niemals mehr irgendwelche Sorgen, wie ein Kind sich niemals über etwas Gedanken macht. Unsere Kinder machen sich niemals Sorgen über das, was sie essen oder trinken oder anziehen sollen. Sie sind so glücklich. Ja. Weil sie ein Gefühl haben, daß es ihnen von unserem Herrn der Himmel gewährt worden ist. Deshalb werden sie niemals von irgendwelchen Sorgen über sich selbst geplagt. Sie sind unschuldig. Und es steht für sie geschrieben, daß sie unschuldig sind. Ihr Blick ist rein, ihr Gehör ist rein, ihre Zunge ist rein, sie sind so sehr rein – und unten herum macht ihre Mutter sie sauber, okay. Wenn ihre Kleidung schmutzig ist, nimmt Mami sie und kleidet sie neu .– Und sie werden dafür belohnt, die Mütter werden dafür belohnt, daß sie nach ihnen schauen und dafür sorgen, daß sie sauber sind. Und ich bitte den Herrn der Himmel, daß Er sie in Seinen göttlichen Schutz nimmt gerade nach dem Alter der Reife, damit sie nicht in Schmutz fallen. Wir haben es nicht in der Hand, wir können nichts machen. Denn jetzt laufen überall schmutzige Kanäle. Überall wo ihr hingeht, tretet ihr auf Schmutz, und überall verlaufen Kanäle mit Schmutz. Und es ist so schwierig, unsere jungen Leute zu beschützen. Es wird euch möglich sein, bis zum Alter der Reife nach ihnen zu schauen, aber dann wollen sie weglaufen. Und ich bitte den Herrn der Himmel und um der Ehre Sayyidina Muhammads willen (s.a.s.), daß Er unseren jungen Leuten Seinen göttlichen Schutz schickt. Denn wir leben in der Zeit des Königtums Shaitans, das sich überall hin ausgebreitet hat, von Osten bis Westen, von Norden bis Süden. Und Shaitan hat sein Königtum mit der Hilfe der Menschheit errichtet. Ich hörte von einem Rabbiner, daß die erste Demonstration auf Erden auch eine Demonstration in der Göttlichen Gegenwart war. Bei diesem Aufstand beklagten sich die Bäume über die Axt: „Die Äxte fällen uns!“ Alle Bäume kamen und veranstalteten diese große Demonstration. Und der Herr der Himmel richtete Sein heiliges Wort an sie, indem Er sprach: „Ich hätte euren Aufstand gegen die Äxte angenommen, wenn nicht die Hand der Axt von euch selbst käme.“ Dies lehrte mich der Rabbi über die erste Demonstration. Wie Allah sagte: „Ich hätte akzeptiert, aber die Hand der Axt, der Stiel der Axt, ist von euch. Würdet ihr der Axt nicht die Hand reichen, könnte sie euch nicht schneiden und fällen.“ Und jetzt ist das Königreich Shaitans errichtet worden vom Osten bis Westen, von Norden nach Süden. Nicht durch ihn allein! Das hat er nicht allein zuwege gebracht! Wenn die Menschheit nicht das teuflische Werk Shaitans unterstützen würde, könnte er niemals sein Sultanat, sein Königreich, errichten. Deshalb ist der folgende Punkt sehr wichtig: Es gibt unter den Menschen einige, die Agenten Shaitans sind. Sie lehren vergiftete Lehren, all solche, die gegen die Himmlischen Lehren gerichtet sind. Himmlische Lehren rufen die Menschen zu den Himmeln, shaitanische Lehren rufen sie in die Höllen. Und heutzutage gibt es überall so viele Leute, die – bewußt oder unbewußt – Agenten Shaitans sind, und sie haben unzählige Unterstützer angestellt. Sie sind keine uniformierte Armee, sondern treten in vielerlei Gestalt auf. Man kann sie auf allen Ebenen der Gesellschaft finden, unter den jungen Leuten, unter den Alten, in Schulen, Ministerien, Regierungen, in der Armee, der Marine, unter Doktoren, Ingenieuren, Technikern, selbst bei den religiösen Leuten – allüberall Unterstützer des shaitanischen Königtums, die die Leute betrügen. Ja. Und wir können sagen, daß es über die ganze Welt verbreitet ist. Zum Beispiel Alkohol. Und es gibt auch Muslime, die rauchen. Ob sie wissen oder nicht, was sie tun: Eine Zigarette, die geraucht wird, läßt dem shaitanischen Königreich eine Kraft zufließen. Und auf Reklametafeln, die die Menschen zum Rauchen auffordern, steht zuunterst ganz klein geschrieben, so klein, daß ich es nicht lesen kann und ein Teleskop brauche, um es zu entziffern – sie sagen, es stünde da: „Vorsicht!“ „Vorsicht! Rauchen kann ihre Gesundheit ernstlich gefährden.“ Seid ihr Regierende? Wenn ihr euer Volk regieren wollt, müßt ihr sie beschützen! Warum erlaubt ihr, eine so große Werbung dafür aufzuhängen? Mit lassoschwingenden Leuten auf Pferden, die anderen Pferden hinterherlaufen oder „Ochsen“ jagen. Das ist ein Wahrzeichen für den am höchsten zivilisierten Menschen! Unterstützt du in einer Sache das shaitanische Königreich auf Erden, zerstörst du einen Teil des himmlischen Königreichs auf Erden. Und alle Propheten kamen nur, um das göttliche Königreich auf Erden zu errichten. Aber die Leute sind vor ihnen davongelaufen; sie kommen nicht zu den Propheten. Alle Propheten wurden entweder fortgejagt oder verflucht oder umgebracht oder bekämpft. Und der größte Teil der Menschheit eilt danach, das shaitanische Königreich zu unterstützen. Und die meisten Unterstützer des teuflischen Königtums sind aus den westlichen Ländern, denn ihnen wurden grenzenlose Freiheiten gewährt. Und unsere muslimischen Länder wollen ebenso sein wie die westlichen Menschen. Es entgeht ihrem Verständnis, daß die westlichen Menschen geradewegs das shaitanische Königreich errichten und unterstützen. Es gibt so viele Leute ohne Verstand auch in der islamischen Welt, sie wollen wie die westlichen Leute jede westliche Freiheit. Und die christliche Welt, unsere christlichen Brüder? Die größten Unterstützer des shaitanischen Königtums – sie schauen in ihre Bücher und warten darauf, daß Jesus Christus käme und das Göttliche Königreich auf Erden errichtet. Das ist ihre Art zu warten, sie versuchen nicht, das shaitanische Königreich zu zerstören, sondern sie wissen, daß jetzt kein göttliches Königtum auf Erden existiert und daß geschrieben steht, Jesus Christus werde am Jüngsten Tag am Ende dieser Welt kommen und das Göttliche Königreich errichten. Warum versuchen sie nicht, das Göttliche Königreich zu errichten? Warum? Warum warten sie? Das bedeutet, jeder weiß, daß heute das shaitanische Königreich herrscht. Es ist ein großer Beweis dafür, daß die Christen Unterstützer in einem shai- tanischen Königreich sind. Deshalb sind wir jetzt in einer sehr gefährlichen und schrecklichen und entsetzlichen Zeit. Und wenn einige nicht hundertprozentig folgen, so teilen sie die Menschen auf Erden auf. Sie teilen sie in drei Teile: erstens die hochentwickelten Länder mit den Europäern und den westlichen Ländern, die mittlere Ebene gehört den Menschen der zweiten Welt und zum dritten Teil sagen sie, das sind Leute aus dem Dschungel, wertlose Gestalten. Sie sagen, ihr wäret hochentwickelte Leute, ja, ich weiß, auf höchstentwickelter Stufe: die wichtigste Säule für das Königreich Shaitans. Wäret ihr keine Unterstützer, brauchte Jesus Christus nicht zu kommen und das Göttliche Königreich zu errichten. Ich richte mich an alle religiösen Leute des Christentums, aber sie haben ihre Kraft verloren. Das Ende des Seils ist ihren Händen entglitten. Ja, das ist ein sehr gefährliches Zeichen für die Menschheit, und Shaitan will die Menschen dazu bringen, sich gegenseitig zu töten, auf daß er sich auf diese Art an der Menschheit rächen kann. Er ist der gefährlichste, der erste und der schlimmste Feind der Menschheit. Solange ein Mensch einen anderen tötet, ist er glücklich – sowie auch wenn Leute Länder und Kulturen zerstören, die in tausend Jahren errichtet wurden. Dann ist er glücklich. Aber jetzt ist es außer Kontrolle geraten. Alles ist in Händen der Unterstützer des shaitanischen Königreichs! Deshalb bete ich zu Allah: „O Allah, schaue nach unseren jungen Leuten! Ihre Vorfahren haben das schlimmste gemacht. Aber die jungen Leute sind unschuldig. Schicke schnell Deine himmlische Unterstützung mit Deinem Segen, um unsere Jüngsten zu beschützen, die neue Generation, damit sie nicht in schmutzige Kanäle geraten!“ O ihr Leute, was ich sage, könnt ihr nirgendwo sonst hören, nicht in Kirchen, Moscheen und nicht in Synagogen. Es ist zu Ende. Ich hoffe, daß ich ein freier Mensch bin, der niemandem gehört – ich bin allein den Heiligen verpflichtet, dessen Diener ich bin, denn die Heiligen sind Könige, Sultane, und ihr wißt, wie es bei ihnen üblich ist: Wenn eine Erklärung abgegeben werden soll, beauftragen sie jemanden, wie sie manchmal sagen, „ein Sprecher des Weißen Haus gibt eine Erklärung für den Präsidenten ab“. Das sind Sprecher für die Regierung. Denn die Heiligen sind Sultane, sie sprechen nicht direkt, sie machen mich zu einem Sprecher, der euch anspricht. Und es ist für mich nicht wichtig, ob eintausend oder eine Million oder nur fünf Personen hier sind, wichtig ist, um was ich beim Herrn der Himmel bitte. Vielleicht kommt ihr nicht auf den Punkt, darum beim Herr der Himmel zu bitten, aber um euretwillen kommt, wenn ich spreche, für euch eine Öffnung von den Himmeln, daß der Herr der Himmel sagt: „Bitte Mich, ich gebe Dir!“ Und ich hoffe, daß nach diesem heiligen Monat unsere Gebete nicht verloren sein werden. Und nach Beginn des Neuen Jahres, nach ‘Id, werden, wenn ein neuer Lebensabschnitt begonnen hat, unerwartete Veränderungen kommen. Deshalb, o Leute, hütet euch, Helfer Shai- tans zu sein, und versucht, den Propheten zu folgen. Und im Interesse aller Heiligen müßt ihr dem Siegel der Propheten, dem meistgepriesenen, meistrespektierten und meistgeliebten Diener Allahs, Sayyidina Muhammad folgen, der Friede sei auf ihm. La ilaha illa llah, la ilaha illa llah, la ilaha illa llah, Mohammadur Rasulullah. La ilaha illa llah, la ilaha illa llah, la ilaha illa llah, Mohammad Rasulullah, alaihi ssalatullah la ilaha illa llah, la ilaha illa llah, la ilaha illa llah, Mohammad Habibullah, alaihi ssalatullah la ilaha illa llah, la ilaha illa llah, la ilaha illa llah, Mohammad Nabiullah, alaihi ssalatullah Du‘a’, Fatiha.

- 17.12.2000
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