Maulana Sheikh NazimAufsteigen wie ein Zeppelin

As-salâmu ‘alaikum wa raªmatullâhi wa barakâtuh. Destûr yâ sayyidî, yâ sul†ân al-awliyâ’, medet. A‘udhu billâhi mina sh-shay†âni r-rajîm, bismi llâhi r-raªmâni r-raªîm, lâ haula wa lâ quwwata illâ billâhi l- ‘aliyyi l-‘a|îm.

Jeden Tag gib es eine neue Seite. Neue Seite. Heute gibt es eine neue Eröffnung. Es ist nicht wie gestern, nein. Jeder Tag hat seine spezielle Identität. Und jeder Tag ist nur einer. Niemals wird ein zweiter Tag wie der heutige sein. Die Woche hat sieben Tage, aber nur ihre Namen wiederholen sich: Samstag, Sonntag, Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag. Diese sieben Namen wiederholen sich, aber denkt nicht, daß jeder Donnerstag oder Freitag gleich wäre. Unter demselben Titel kommen verschiedene, zahllose Tage daher, und der heutige Sonntag ist ein von Tausenden und aber Tausenden von Sonntagen verschiedener. Und wir sind jetzt in ihm. Wir versuchen, eine kleine Öffnung zu machen, um zu sehen, was in ihm ist, und wir versuchen, etwas zu erreichen, was gerade am heutigen Sonntag gewährt wurde.

Die heutigen Menschen sind vollkommene Materialisten. Ihnen ist allein wichtig, mehr materielle Aspekte zu erreichen. Und deshalb fragt jeder an jedem Tag, sobald es Abend wird – in großen Gesellschaften fragen deren Manager oder Direktoren oder Besitzer oder Vorsitzenden – sie fragen unverzüglich: „Wie geht es heute unserer Arbeit? Wie steht der Kurs heute? Geht er hoch, oder kommen wir nach unten?“ Wenn ihnen gesagt würde, daß der heutige Kurs in einer Grafik steigt, dann wären sie glücklich und sagten: „Bravo! Es ist so ein glücklicher Tag für uns!“ Die Grafik in diesem Computer zeigt, daß es aufwärts geht, und sie schauen. Wenn sie anzeigt, daß es runtergeht, werden sie sehr traurig. Ihre Bilanzen sind nur für materielle Aspekte. Ihr Glück oder ihr Unglück, ihre Freude oder ihre Trauer gehen mit diesen Linien graphischer Zeichen einher, so daß, wenn diese graphischen Linien hochgehen, dies der Grund für ihr Glück ist. Wenn sie runtergehen, ist das ihre Traurigkeit. Den Leuten des 21. Jahrhunderts, die beanspruchen, die Spitze der Zivilisation erreicht zu haben, volle Autorität über die natürlichen Kräfte erreicht zu haben, ihnen sind die Linien, diese ungeraden Linien, Traurigkeit oder Vergnügen, sollten sie auch nicht so stabil sein, sondern einbrechen, oder sollten die eingebrochenen Linien hochsteigen. Sie haben ihren Ausgleich verloren. Sie sind geradewegs an diese Linien gebunden. Wenn du ein schwarzes Insekt auf einem Papier laufen lassen würdest, wäre es besser als diese Linien. Sie heften Glück und Traurigkeit, Vergnügen und Unglück an diese Sache – was ist das? Nasil?... Das ist ihre letzte Stellung, die man sich nicht vorstellen kann.

Auch wenn diese Welt 10.000 oder 100.000 oder eine Million Jahre länger bestehen würde, auch dann denke ich nicht, daß ihr Vergnügen oder Unglücklichsein sich in eine andere Richtung wenden würde. Nein. Denn es sind materielle Aspekte, die nur diesen Punkt erreichen. Nicht mehr. Und es ist keine echte Wirklichkeit, es ist kein wahrer Weg, nein. Ihr Denken und ihre endgültigen Aspekte, die sich auf diesen Linien bewegen, bedeuten für die Menschheit keine echte Vollkommenheit. Nein. Mögen wir dieses Leben auch aber Tausende von Jahren weiterführen, solange sie sich an diese Linien, die graphikartigen Linien über Vergnügen und Traurigkeit, binden, wird ihre Vollkommenheit unter der Stufe der Perfektion, unter der Stufe der Vollkommenheit sein. Niemals erreichen sie die Stufe der Vollkommenheit. Niemals erreichen sie sie. Und ich glaube nicht, daß jemand, von Ost bis West, an diesem Punkt jetzt etwas aussetzen kann. Und sie sagen: „Wir versuchen, der Liniengraphik zu entkommen.“ Nein. Man kann nicht ... Tausende von Leuten sitzen und schauen auf diesen Computer. Geht es so hoch oder kommt es herunter? Wie können sie vorgeben, daß sie es ändern werden? Man kann es nicht ändern. Erfolg durch das? Ungerade Linien: wie primitiv; sehr einfaches Ziel, ein sehr einfacher Zweck oder ein sehr einfacher Grund für ihr Leben.

Wir versuchen, diese falsche Idee zu zerschlagen. Dies ist eine bescheidene Versammlung, eine bescheidene Gruppe von Leuten. Aber mit dem, was wir sagen, versuchen wir die Menschen zu veranlassen, ihre unsinnigen Ziele aufzugeben und ihre Ideen zu ändern oder auf einige wahre Aspekte zu richten. Wir beanspruchen dies. Hier mögen 50 oder 60 Leute sein, aber das ist nicht wichtig. Wichtig ist die Idee, die wir den Leuten bringen, damit sie darüber nachdenken – das ist wichtig. Das ist wie das Himalaya Gebirge, aber ihre Ziele sind wie das einer Ameise, die ein Loch macht und Erde herausholt und Hügel um ihre Häuser errichtet: ihre Angelegenheiten, ihre Ziele sind so. Aber was wir sagen, ist wie das Himalaya Gebirge.

Schau, was die Angelegenheiten der im 21. Jahrhundert lebenden Menschen sind. Wonach streben sie? Kein Wert. Kein Wert. Sie verschwenden sich. Und sie vergeuden ihre „miraculas-Struktur“ physisch und spirituell. Sie zerstören sie mit solch satanischen Aspekten. Diese graphischen Linien sind satanische Aspekte, nichts mehr. [...] Es ist keine Ehre für sie, wenn satanischer Stolz auf sie kommt, wenn Shaitan mit ihnen spielt oder Shaitan sie als seine Figuren benutzt, als shaitanische Figuren, und sie erreichen nichts. Ihr fragt nach Vollkommenheit von einem vollkommenen Geschöpf. Ja. Ich sage nicht von mir selbst, ich wäre ein Wichtiger. Ich sage dies nicht zu mir, denn es ist nicht richtig, wenn jemand von sich sagt, er oder sie bekleide „Wichtigkeit“. Wenn du dir das Kleid der Wichtigkeit selbst anziehst, ist es keine Ehre für dich. Aber insgesamt unter aller Schöpfung ist das Kleid des „IP“ nur den Kindern Adams gewährt. Und das ist die Menschheit. Die Menschlichkeit. Von der Menschheit wird ein jeder, jeder Mensch durch dieses Kleid zu einem Bevollmächtigten, der IP-Bekleidung. Aber meistens sind die Grenzen der Leute ... [Türkisch ...] Das schneidet es ab. Solche Dinge unterbrechen, oder es geschieht manchmal auf spirituellem Weg, daß die Sicherung herausspringt und es stoppt. Man muß es wieder anschließen. –

Deshalb ist, wer so etwas bringt, ein Dummkopf: Es ist nicht die Zeit, zu trinken oder zu essen, ihr müßt eure Aufmerksamkeit auf das richten (was ich sage) – So sehr wir Aufmerksamkeit schenken, um so mehr starke Weisheiten mögen ankommen, über die ich sprechen kann. Dies hier handelt von dem Gewand, das den „IP“ bekleidet.

Unser Herr, unser Schöpfer hat es vorbereitet: Wenn die Menschheit sich mit dem bekleidet, was den IP bekleidet – Menschlichkeit –, werden sie Vollkommene sein. Sie repräsentieren Menschlichkeit. Nicht jeder repräsentiert Menschlichkeit, nein; IP ist für jeden. Wenn du es dir selbst anlegst oder wenn du es nicht nutzt, gehört dein Leben der Tierwelt an, nicht mehr. Sie sind dann auch Tiere. Dem, der sich nicht mit dem IP Gewand kleidet, dem sagt der Herr: „Ich bekleidete euch mit der Ehre, Meine Diener zu sein.“ Aber wenn du nicht kommst und es bekleidest, bist du nur ein Mitglied der Tierwelt. Und du wirst das wildeste unter allen Geschöpfen sein.

Es gibt kein Tier wie einen Menschen, der nie mit der Ehre des Kleides der Menschlichkeit bekleidet war. Jetzt kann man sagen, daß die Leute zu hundert Prozent verweigern, das himmlische Gewand anzulegen, das ihren Rang über den der Engel hebt. Wenn sie diesen Punkt erreichen, wird die Erde ein Paradies sein. Ein Paradies. Aber jetzt ist die Erde wie eine Hölle. Paradies, nein, sie ist kein Paradies, sie besteht nur aus Höllen. Deshalb versuchen wir, Leute vor materiellen Aspekten zu retten, vor den seltsamen Linien, gekrümmten Graphik-Linien. Wenn die Menschheit nicht davor bewahrt wird, gibt es keinen Frieden auf Erden; die Leute laufen nach Frieden. (Hahaha) Kann man im Dschungel von Afrika Frieden finden? Oder im Dschungel der Dschungel Indiens, kann man das? Oder im Amazonas Gebiet, kann man da Frieden finden unter den Geschöpfen? Kann man das? Niemals! Niemals. Wie könnte man! Die Menschen dieser Welt, die gebogenen Linien hinterherlaufen, wie sollten sie die Ebene der Vollkommenheit erreichen? Wir kämpfen jetzt um diesen Punkt.

Und sehr bald muß die Menschheit ihre kriminellen Anstrengungen schmecken. Sie sollten den Geschmack spüren, und sie sollten Zeugen sein, welches Ding der Menschheit diese ungeraden Graphiken brachte. Diese Graphik-Linien bringen das Ende der Menschheit auf Erden, aber sie sagen dies nicht, weil sie shaitanischen Lehren folgen. Sie folgen keinen himmlischen Lehren. Sie verleugnen und fluchen. Und sie kommen in einen Zustand, da kein Tier diesen Punkt der Wildheit erreicht.

Möge Allâh mir vergeben und uns neues Verstehen geben. Die ganze Welt muß verstehen, was wir sagen: Ihr müßt den Punkt eurer Traurigkeit und eures Glücks, die Ebene des Vergnügens, ändern, von der nachgemachten zur Ebene wahren Vergnügens, der Ebene der Vollkommenheit. Auf der Ebene der Vollkommenheit kann man das vollkommene Vergnügen seines Bemühens finden. Wenn du auf Erden gefangen bist, gehst du niemals hoch zu den Himmeln. Ihr müßt alle materiellen Aspekte abschneiden, so daß ihr frei werdet. Wenn ihr nicht frei seid – da gab es Zeppeline, die Deutschen machten in Deutschland Zeppeline, wenn sie herunterkommen, binden sie sie fest. Wenn es in Ordnung war, öffneten sie die Fesseln, und sie stiegen hoch. So lange materielle Aspekte die Menschen auf Erden binden, werden sie niemals auf die Ebene der Vollkommenheit und durch die Vollkommenheit zu Vergnügen und Ehre gelangen. Wir müssen es ändern, wir kommen, es auch zu ändern. Jetzt ist ein Augenblick in den Seelen der Menschen, da sie geschüttelt werden; oder so wie ein Seelendoktor oder ... einen Schock gibt, um manchmal dem Herzen, wenn es stoppt, einen Schock zu geben, um es wieder arbeiten zu lassen. Jetzt beginnen die spirituellen Leute oder die himmlischen Wesen [...] oder die Heiligen, Schocks zu geben, mit sehr schwacher Kraft; aber dies wird nicht enden, wenn der Schock mit weniger Kraft nicht ausreicht, dann geben sie mehr und mehr und mehr hinein, bis sie hochgehen.

Aber Millionen müssen vergangen sein. Gebt acht auf das, was die spirituellen Zentralen als Warnung für die ganze Menschheit bringen, für die, die etwas in ihren Köpfen haben, für jene, deren Kopf nicht wie ein Fußball ist. Sie sollten verstehen, und sie sollten aufstehen; und alle shaitanische Lehre und shaitanischen Arbeiten müssen enden, und Frieden mag zu jener Zeit kommen. Durch diese Bedingungen kommt niemals Frieden, es kommen nur Tag für Tag schlimmere und schlimmere und schlimmere Bedingungen.

Möge Allâh Seine Diener beschützen, die dem Frieden zulaufen, wahrem Frieden, und sie vor den Höllen bewahren, hier und hiernach.
Zur Ehre des meistgeehrten Einen in der Göttlichen Gegenwart, Sayyidinâ Muªammad œ – Fâtiªa.

Lefke, 1.06.2003, Transcribed and translated by Hagar Spohr LILI
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