Maulana Sheikh NazimDie Menschheit will sich umbringen
Dies ist eine heilige Nacht. Heilige Nacht. Allah der Allmächtige ruft Seine Diener, Sein heiliges Land und das Haus des Herrn zu besuchen, und wir hoffen, daß Arafat sein wird, die Pilger sollten in Arafat am Sonntag sein und ‘Id sollte am Montag sein. Wir bitten Allah den Allmächtigen zuallererst um Verzeihung, denn Milliarden von Leuten, die Mehrheit der Menschen, kümmern sich nicht um die heiligen Anweisungen ihres Herrn, und Er sendet doch seine heiligen Anweisungen zu unserem Glück. Am Ende des 20., Anfang des 21. Jahrhunderts kümmern sie sich nie darum, die heiligen Befehle zu beachten, die von den Himmeln kommen. Was denken sie?!! Mann, Mann, was denken sie? Ihre heiligen Anweisungen, für wen kommen sie? Kommen sie für die wilden Tiere im Dschungel? Für die Wesen der Wüste? Kommen sie für Vögel, Adler und andere fliegende Geschöpfe? Oder kommen sie, um das Leben in den Meeren zu ordnen? Wozu? Solche Narren werden die Menschen. Sie weigern sich. Warum? Wozu kommen sie? Das ist der Grund dafür, daß wir Tag für Tag mehr Schwierigkeiten sehen und wachsende Probleme und wachsende Leiden, und die Leute finden keinen Geschmack mehr an diesem Leben. Aus, Ende.Die Menschen finden gar keinen Geschmack mehr am Leben, und Allah der Allmächtige ist nicht froh darüber, daß seine Diener in diesem Leben unglücklich sind. Er möchte, daß seine Diener auf diesem Planeten und in diesem Leben glücklich und friedlich leben und daß ihr Leben gesegnet sei. Aber die Leute rennen weg, sie folgen Schaitan, sie folgen nicht Gott und Seinem Propheten, und Tag für Tag kommen sie in schlimmere Situationen, die in den Herzen der Menschen Traurigkeit und Unglück mehren, schlechte Gedanken, schlechte Ideen, schlechte Absichten; und binnen kurzer Zeit, wenn diese sehr kurze Zeit vorüber ist, wird die Menschheit sich umbringen wollen. So schlimme Zustände, so schwierige und schreckliche Zustände umgeben die Menschen, und Tag für Tag kommen sie in größere Bedrängnis, und sie sind nicht mehr fähig, dieses Leben zu ertragen, weil sie fertig sind. Sie gehen zugrunde. Schon nach einer kurzen Lebenszeit verlieren sie den Geschmack am Leben, und danach gehen sie kaputt, sie werden leer. Leerer Kopf, leeres Herz, leerer Körper. Sie sagen: „Was leben wir überhaupt noch?“ Für was lebst du? Sie erreichen niemals ein Verständnis für den Sinn ihres Lebens. Wenn sie diesen verloren haben, sagen sie: „Wir wollen nicht länger leben, denn hiernach gibt es nichts.“ Für sie hat das Leben nach dieser Zeitspanne keine Bedeutung, und sie werden leer. Körperlich und geistig werden sie wie Abfall, den man wegwirft, jede Nacht kommt die Müllabfuhr und sammelt den Müll ein. Wozu? Um ihn wegzufahren. Und die Leute wenden sich ab und sagen: „Wir sind fertig, es gibt keinen Glauben mehr für uns.“ Denn Glaube kommt von unserer Seele, und sie haben ihre Seele getötet. Als sie ihre Seelen töteten, beraubten sie sich ihrer Gefühle, den guten Geschmack dieses Lebens zu schmecken. „Wir müssen eben warten,“ sagen sie sich, „bis unser Leben zuende ist, und wenn es nicht schnell kommt, dieses Ende, dann müssen wir selbst unserem Leben ein Ende machen, wir müssen uns fertigmachen.“ Und täglich bringen sich, ich möchte sagen Hunderte, du sagst vielleicht Tausende, von Menschen, bringen sich so viele selber um, aber es steht nicht in den Zeitungen geschrieben, in den Nachrichtenmagazinen, es kommt nicht im Fernsehen oder im Radio. Nein, das sagen sie nicht. Wenn sie das sagten, dann könnten sich die Leute ja fürchten und könnten über sich selbst nachdenken. Aber Teufel wollen nicht, daß junge Leute nachdenken. Sie wollen junge Leute bloß zu Milchkühen machen, indem sie ihnen Drogen geben; geben ihnen das Gift und nehmen Geld. Ihr Leben zergeht, die Teufel sagen: „Das kümmert uns nicht, ist uns doch egal. Wenn sie sterben, sollen sie doch sterben.“ Sie nehmen Geld, sie nehmen Geld. Das ist jetzt der Schlußpunkt, am Anfang des 21.Jahrhunderts, allgemein für alle Nationen. Sogar diese Republik hier, die von den U.N. nicht als unser Territorium anerkannt wird, die Republik Nordzypern – nicht offiziell als Republik anerkannt –, sogar in diesem vielleicht kleinsten Land sind die jungen Leute durch Drogen vergiftet, und die Regierung kann nichts machen. Denn die Teufel sind so mächtig. Wenn jemand die Drogen bekämpfen will, drohen sie: „Wir können dich töten!“ Oder sie sagen vielleicht: „Nimm diese Summe und schweig! – Nimm diese Million und sprich nicht darüber! Laß das! Wir können machen, was wir wollen.“ – Es ist ein endloser Markt für Drogen, die größte Mafia auf der Welt. Sie vergiften. Sie versuchen, junge Leute umzubringen. Und ich reise von Ost nach West, von Nord nach Süd, Allah der Allmächtige läßt mich schon sechzig Jahre lang reisen, und ich beobachte und sehe, daß die Leute zu den Drogen hinrennen, sie geben alles her, was sie haben, Materielles, und sie geben auch ihre Ehre auf. Geben alles, um diese Droge zu erhalten, weil es so schrecklich ist, daran gewöhnt zu sein. Schlimmer als gewöhnt, es gibt keine Grenzen dafür, keiner erkennt eine Grenze an und sagt: „Das ist meine Grenze, genug, hier muß ich aufhören.“ Sondern es ist das grenzenlose Verlangen unserer Egos, immer mehr und mehr und mehr zu bekommen. Und es gibt so eine Person: Er hat Durst, und er sieht vor sich, und er trinkt von diesem Wasser, um seinen Durst zu stillen, und indem er trinkt, wird er noch durstiger. O ihr Menschen! O ihr jungen Leute! Wenn ihr nicht versucht, eure Willenskraft zu gebrauchen, wird dieser schreckliche Tyrann Tausende und Millionen, zehn und hundert Millionen, ja Milliarden dahinraffen und vernichten. In unseren Tagen jetzt am Anfang des 21.Jahrhundert ist alles gegen die Menschlichkeit. Denn Satan, Diavolo (es sind einige Italiener anwesend) hat vom Osten bis zum Westen, vom Norden bis zum Süden, durch die Kontinente, über die Ozeane, überall hat Diavolo sein Königreich errichtet. Und jeder unterstützt seine Herrschaft und sein Königreich. Deshalb müßt ihr sehr aufpassen, dem Teufel keine Unterstützung zu geben. Ihr solltet verantwortlich sein in der Gegenwart Gottes. Der Tag der Auferstehung, der Tag des Gerichts wird kommen. Versucht daher, Diavolo oder Schaitan keine Unterstützung zu geben. Er nimmt sich Unterstützung von euch, mögt ihr auch in Italia sein, in Rom, seid ihr in Istanbul, seid ihr gar in Isfahan, mögt ihr in Rußland sein oder in Damaskus, in Ägypten oder in Palästina, Diavolo arbeitet dort, er veranlaßt die Menschen, einander zu morden. Wozu? Der Herr der Himmel macht Jerusalem für alle Völker, nicht nur für eines. Jede Nation, alle haben sie ein Recht, da zu sein, den Herrn anzubeten und Allah dem Allmächtigen ihre höchsten Lobpreisungen darzubieten in jenem heiligen Land. Das Heilige Land ist nicht unter der Vorherrschaft einer Nation, nein, es ist für alle. Aber nun kämpfen die Leute dort. Diavolo läßt die Leute dort kämpfen. In Mekka läßt Diavolo die Leute zum Kampf aufrufen, er läßt sie etwas tun, das an solch einem heiligen Ort nicht getan werden darf. Überall stellt Schaitan seine Wachen auf und sein satanisches Reich. Eine Zigarette bedeutet: ihn unterstützen. Die Leute sagen: wieso? Das macht nichts, wenn wir rauchen … Rauchen …, ich spreche möglichst einfach. Daß die Leute Unterstützung geben, tägliche Unterstützung. Morgens Augen aufgemacht, ein Päckchen Tabak geraucht – der Teufel hat ihn zu seinem Helfer gemacht. Vom Morgen zum Abend: Du mußt dieses Päckchen aufbrauchen, diese Marlboro oder Camel oder andere – taubah astaghfirullah, Diavolo macht, daß du es leerrauchen mußt, vom Morgen bis zum Abend: Hör mal, das ist deine Aufgabe, das gehört zur Zivilisation, daß du das fertigkriegst. Und er macht die Leute zu seinen Anhängern und Helfern. Jeder, der das kauft und raucht – kein Iman (Glaube). Kein Iman. Auf dem Weg zur Hölle.Es ist schrecklich. Schreckliche Zustände in unseren Tagen. Aber wer jetzt den richtigen Weg beibehalten kann, dem ist von einem Lohn gegeben worden, den nach den Gefährten des Propheten noch niemand jemals erreicht hat. Denn die Mehrheit folgt Schaitan, und eine sehr kleine Minderheit verlangt danach, dem richtigen Weg zu folgen. Die Mehrheit geht in die falsche Richtung. O Leute, diese Welt wird zuende gehen. Und der Tag der Auferstehung, der Tag des Gerichts, der Jüngste Tag, kommt näher. Jeder wird in Allahs des Allmächtigen Göttliche Gegenwart kommen. Versucht, reine Diener zu sein. Angenommene Diener, nicht ein Fluch, nicht ein Diener Schaitans. Allah der Allmächtige könnte sagen: „O mein Diener, warum hast du meine Dienerschaft verlassen und folgtest der Dienerschaft Schaitans? Ist er es etwa, der dich geschaffen hat? Denkst du, daß Schaitan dich geschaffen hat, meinst du, daß Schaitan dir alles gibt? Meinst du, daß Schaitan dir gute Dinge, gute Gedanken, gute Ideen gesagt hat? Warum bist du ihm gefolgt? Warum bist du sein Diener geworden, nicht mein Diener? Was ist deine Antwort?“ O Leute! Denkt darüber nach und haltet euch an die Guten. Gute Menschen, die gegen das Reich des Teufels kämpfen. Sie sind Gute. Folgt ihnen und ihr sollt gerettet sein hier und hiernach. Möge Allah uns verzeihen und uns seine Führung schicken. Bi Hurmatil Habib, bi Hurmatil Fatiha.

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