Maulana Sheikh NazimDie noblen Eigenschaften unseres geehrten Propheten und sein erhabener Charakter


Welches sind seine Eigenschaften? Ihm zu eigen sind Freigie-bigkeit und Großzügigkeit. Unser Prophet -sall ´allahu alayhi wa sallam- wird als sehr großzügig und freigiebig beschrieben. Er war so großzügig wie der Wind, wenn er weht. Er hat nichts zurückgehalten. Von wessen Ummah sind die Leute heutzutage? Unverschämt sind sie. Sie haben die Eigenschaften von Qarun. Sie wollen immer nur sparen, sparen, sparen. Und was hast du erreicht durch das Sparen? Möge Allah uns vergeben. Die Eigenschaf-ten unseres Propheten -sall ´allahu alayhi wa sallam- waren Großzügigkeit und Freigiebigkeit. Er wurde nicht müde zu geben. Er war ein Prophet, den es mit Glück erfüllte, wenn er etwas geben konnte. Und Großzügigkeit ist eine Eigenschaft Allahs. Er sagt: Seid großzügig. Haltet nichts zurück. Wegen dieser Unverschämt-heit regnet es Feuer auf Gaddafis Kopf. In Damaskus werden sie angegriffen. Die kriegen den Hals nicht voll. Die im Jemen gaben dem Volk auch nichts. Das Volk litt unter Armut und die haben Reichtümer angehäuft. Sie sagen: „Genug! Wir wol-len auch etwas. Ihr habt eure Schätze angehäuft, eure Bank-konten gefüllt und wir leiden unter Armut. Warum bringt ihr alles zur Bank und gebt uns nichts? Ihr seht, dass wir arm sind. Unser Leben ist kümmerlich. Wir besitzen nicht viel und ha-ben wenig zu essen. Warum gebt ihr uns nichts sondern depo-niert alles im Ausland auf den Banken. Seid ihr nicht von der Ummah des Propheten -sall ´allahu alayhi wa sallam-? Er liebte es, von sich etwas zu geben und wenn er etwas gab, war unser Prophet -sall ´allahu alayhi wa sallam- großzügig. Würden sie dem Beispiel unseres Propheten -sall ´allahu alayhi wa sallam- folgen, wäre die ganze Welt wie ein Rosen-

garten. Aber Einer taucht auf und beansprucht alles für sich. Wenn du kleinen Kindern Spielzeug schenkst und ihnen dann sagst, sie sollen es mit anderen Kindern teilen, wollen sie alles für sich behalten. Diese Leute sind wie Kinder. Hört auf damit und werdet erwachsen! Wer ist ein Mann? Derjenige, der großzügig ist, der anderen Erleichterung verschafft. Derjenige der anderen auf die Beine hilft, ist ein Mann, nicht derjenige, der sie tötet, der ihnen nach dem Leben trachtet, der sie zu Bettlern macht. Du sollst anderen abgeben von dem, was Allah dir gewährt hat. Die Leute sind doch keine Zigeuner. Gib! Gib! Scheikh Efendi rezi-tiert eine Ayat auf Arabisch. Die Araber sollen es verstehen! Oh ihr Menschen. Bevor ihr sagt, „ich habe nichts“, gebt etwas! Sag nicht: „Ich habe nichts“. Sag nicht: „Ich habe nichts mehr“. Sag nicht: „Geh weg“. Hab keine Angst. Allah ist der Besitzer der Himmel. Er wird dich nicht arm machen, weil du etwas gegeben hast. Aber die Leute haben keinen Glauben mehr. Sie sind alle ohne Glauben und hören auf Schaitan anstatt auf Allah zu hören. Früher waren die Leute großzügig. Sie haben etwas gegeben. Und an ihrer Stelle sind jetzt die Bären aus den Bergen, wild wie die Tiere. Wirfst du ihnen etwas hin und näherst dich dann, holen sie mit der Pranke nach dir aus. „Das soll alles für mich sein“, sagt er. Sei ein Mensch. Versuch perfekt zu sein. Das Volk soll es akzeptieren. Vor deinem Schöpfer soll dein Gesicht erhellt sein. Schade um sie. Er soll es wissen. Ein ande-rer hat gesagt: „Wer es nicht weiß, soll fragen“. Lehre das Volk! Bilde die Menschen aus. Die Republik ist so und so, die Demokratie ist so und so, die Führung ist so und so. Was soll das? Sie haben das ganze Volk betrogen, 90 Millionen Menschen. Ihnen ist nichts geblieben. Fünf oder zehn Leute haben alles einkassiert und die anderen gehen leer aus. In Zypern ist es so, in der Türkei ist es so, in den arabischen Ländern ist es auch so. „Portugal ist bankrott“. Wieso sollte Portugal bankrott ein? Papier ist doch angeblich Geld. Druckt es und gebt es ihnen! Falschgeld ist wie das, was die Regierung druckt. Sagt den Leu-ten: „Oh ihr Leute. Unser gedrucktes Geld ist aufgebraucht. Ihr könnt doch Geld drucken, dann kommen wir aus. Das ist sowieso beides Papier. Welchen Unterschied macht es? Das Geld welches wir drucken hat den Stempel der Regierung. Wir haben ja die Demokratie. Jeder ist frei. Deshalb kann jeder
Geld drucken. Das geht nicht. Die Leute würden sie fertig machen.
Sie würden bankrott gehen. Mit dem Papiergeld seid ihr
bankrott gegangen. Was machen sie, wenn die auch drucken?
„Wir drucken auch. Bisher habt ihr gedruckt, jetzt drucken
wir. Wir leben nämlich in einer Zeit der Freiheit. Wir sind frei.
Ihr konntet uns nicht regieren. Wir sind arbeitslos geworden,
haben kein Geld mehr. Wir wollen auch Geld drucken!
Hier geht es um Gleichheit. Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit.
Ihr seid unsere Brüder und wir sind eure Brüder. Ihr
druckt. Wir drucken auch. Lasst uns unbegrenzt drucken, damit
wir so leben können wie wir es wollen. Keiner betrügt den
anderen. Dieses Geld habe ich gedruckt. Nimm! Das Geld, das
er nimmt ist sowieso nur Papier. Und der Gegenwert? Ach,
den gibt Allah. Denn wir haben Demokratie und Freiheit, eine
grenzenlose Freiheit. Da die Regierung kein Geld mehr hat,
werden wir auch Geld drukken.
Wir drucken. Wir werden
die ganze Welt mit Geld
füllen. Was soll schon passieren.
Unsere Angelegenheiten
sollen gut laufen.
Vor 100 Jahren gab es noch
kein Papiergeld. Jeder hatte
Gold, Silber und Kupfer. Ihr
habt das Papiergeld eingeführt
und gedruckt. Wir
werden auch Geld drucken“.
Aber die Leute sind betrunken
und können das nicht
sagen. „Wir haben die Demokratie
und deshalb können wir Geld drucken“. Freiheit,
Gleichheit, Brüderlichkeit haben sie gesagt und so das Osmanische
Reich gestürzt. Aber es ist eine Lüge. Diejenigen, welche
die Republik gegründet haben, zerstören sie auch wieder.
Papiergeld haben sie eingeführt. Wenn es so ist, dann seid ihr
am Ende. Jemand der Gold, Silber und Kupfer wieder einführt,
der soll euch regieren. Deshalb akzeptieren wir die Regierung
nicht. Denn jeder ist doch frei, Geld zu drucken. Jetzt gibt es
die Freiheit. Dom dom dom dom... Tanzt doch. Papiergeld!
Druckt es! Was die gemacht haben, macht ihr auch. Wir sind
auch frei. Ihr teilt es im Parlament unter euch auf. Jeder bekommt
eine Trillion.
Seid ihr etwa Tiere? Warum achten sie nicht auf die Menschenrechte?
Der Mensch ist ehrenvoll. Wer sich auf der Straße
herumtreibt ist ein Tier, hat keinen Verstand, kann nicht
Präsident werden, kann nicht der Anführer werden. Wir wollen
als Oberhaupt einen, der uns in jeder Notlage hilft. Wir
wollen einen Sultan. Bevor der Sultan kommt, wird es keine
Ordnung auf der Welt geben. Sie können sich ärgern, können
platzen. Zum Schluss wird es über ihren Köpfen zerplatzen.
Denn ihre Gesetze sind verlogen, ihre Angelegenheiten betrügerisch
und verlogen.
Unsere Vorfahren haben immer gesagt: „ Die Kerze des Lügners
brennt nur bis zum Nachtgebet“. Danach erlischt sie. Ihr
seid genau so. Die ganzen Regierungen sind so. Sie lügen, betrügen
und sind hinterhältig. Mit Betrügereien kann man
nichts ordnen. Frag nur,
dann wirst du es wissen.
Wenn er könnte, würde er
fragen. Wenn er nicht kann,
fragt er nicht. Hätte er gekonnt,
hätte er gefragt, sagt
man. „Sprich“. „Worüber
soll ich sprechen?“ „Ich
weiß es nicht“. Das ist alles,
was sie reden. Von früh bis
spät sehen sie in diesen Teufelskasten.
„Sprich doch, sag
etwas“. „Was soll ich denn
sagen“? So geht es die ganze
Zeit.
Man will die Leute irreführen. Du willst von dem Sessel auf
dem du Platz genommen hast, nicht aufstehen. Aber du tust
nichts solange du auf dem Sessel sitzt. Du pinkelst nur. Sie
haben es gemacht, auf die Köpfe der Leute. Sie haben die Leute
betrogen. Sie haben unser Sultanat gestürzt, das in der ganzen
Welt geehrt war. Es gab keine Armen in diesen Ländern.
Jetzt sind alle arm. Die Leute werden wie Tiere behandelt. Sie
konnten es nicht mehr flicken. Den kaputten Stoff kann man
nicht mehr flicken. Das es so ist, werden sie lernen. Wenn sie
es nicht lernen, wird es sie erwischen. Sie werden keine Ruhe
haben, weder hier auf dieser Welt, noch im Grab. Die Engel
werden ihnen Keulen auf den Kopf schlagen, bis zum Jüngsten
Tag. Glaubt es, oder glaubt es nicht. Keiner kann aus seinem
Grab fliehen! Fragt einmal wie es demjenigen geht, den ihr
anbetet. Oh ihr Leute! Wisst ihr in welchem Zustand derjenige
ist, den ihr anbetet und von dem ihr überall Statuen aufgestellt
habt. Fragt ruhig. „Wie geht es dir“. Wir sind Menschen, Geschöpfe.
Der Schöpfer ergreift ihn, verurteilt ihn, bestraft ihn.
Möge Allah uns nicht vom richtigen Weg abkommen lassen.
Unser Prophet -sall ´allahu alayhi wa sallam- war großzügig
und freigiebig. Lerne das! Sonst geschieht dir etwas. Aman Ya
Rabbi Tauba. Warum lehren sie das nicht. „Es gibt doch Bücher
in den Schulen. Die Republik ist die beste Regierungsform“.
Was ist denn daran so gut? Wem willst du das weismachen?
80 Millionen Menschen sollen kommen und bezeugen:
„Diese Republik ist die beste Regierungsform. Sie regiert uns
sehr gut. Wir sind satt, haben Arbeit. Alle unsere Angelegenheiten
sind gut“. Hat die Republik das geschafft? Sie fressen
sich gegenseitig auf und sind alle Lügner. Allah wird sie richten
und wir sie wegschicken. Er lässt sie nicht da. Sie quälen
Allahs Diener. Allah wird sie strafen.
Sei kein Pharao. Der Pharao hat behauptet, ein Gott zu sein.
Ihr habt auch überall behauptet Gott zu sein. Jedem Pharao
hat Allah einen Musa geschickt. Es kommt immer ein Musa,
der dem Pharao Benehmen beibringt. Denk nicht, dass er
nicht kommen wird! Die Araber und die Türken und die Iraner
sollen nicht vergessen, dass ein Musa kommen wird! Vergiss
einmal Europa! Tauba Ya Rabbi, tauba astaghfirullah. Das
ist einhundert prozentig so. Das ist nichts ausgedachtes. Es ist
die Wahrheit. Aber sie lassen nicht zu, dass die Wahrheit gesprochen
wird. In dem Maß in dem sie das verhindern, wird
die Strafe sie treffen. Schau nach den Leuten! Unterdrücke sie
nicht! Schlag sie nicht. Das ist unverschämt. Es gibt auch so
eine Redensart. So haben sie es mit den Leuten gemacht. Sie
haben die Leute unverschämt gemacht. Dieses Volk war ehrenvoll.
Ihr müsst auf die Ehre achten. Wenn ihr das nicht tut,
schickt Allah euch einen Musa. Er soll euch allen Benehmen
beibringen.
Derjenige kommt morgen, vielleicht schon früher. Mit Wahlurnen,
Körben und Papiergeld klappt es nicht. Nein, nein! 90
Jahre lang waren sie an der Wahlurne. Präsidenten. „Dies mache
ich, jenes mache ich“. Was habt ihr denn schon gemacht,
das euch das Recht gibt zu den Leuten zu sagen, „folgt uns“!
Was habt ihr den Leuten Gutes getan in 90 Jahren? Wie habt
ihr sie erniedrigt, habt ihnen eins ausgewischt in Anatolien
und besonders den Muslimen!
Du bist Kurde. Ich bin Türke. Ich bin mehr als du! Ich bin
höher als du! Lasst das sein! Gebrauch deinen Verstand. Schau
auf Allahs Befehl, gemäß der Scharia.
Alles andere ist nichts wert! Oh Allah vergib uns!
Fatiha

Lefke, 27.03.2011, aus dem Türkischen übersetzt von Hediya


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