Maulana Sheikh NazimDas Ende des technologischen Zeitalters

Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Allbarmherzigen.
Die sich immer weiter entwickelnde Technologie in den westlichen Ländern
Und in anderen, wo sie ebenfalls fortschreitet, will die Menschen zu
Robotern machen, die unter ihrem Befehl stehen.

Die Menschen hier sind sich noch immer nicht dieser unglaublichen
Tatsache bewusst. Sie sind immer noch nicht aufgewacht. Sie verstehen
nicht, daß die Technologie Sklaven aus ihnen macht und sich selbst
zum Gott erhebt, zum Gott der in Roboter verwandelten Menschen.
Jeden Tag verlieren die Menschen in den zivilisierten industriellen
Ländern ihre Fähigkeiten der Sinneswahrnehmung mehr und mehr. Ganz
allmählich und kontinuierlich geschieht dies, daß die Menschen Robotern
ähnlich werden, indem ihre Sinne abstumpfen. Ihre spirituellen
Eigenschaften haben sie fast völlig verloren. Der zweite Schritt ist
jetzt der, daß sie die Wahrnehmung ihrer Sinne verlieren und ihre
Gefühle so verarmen, bis nichts mehr bleibt.

Die Technologie nimmt den Menschen alle guten Eigenschaften, sie
nimmt den Segen hinweg.

Deshalb wird, wenn die erwartete Intervention der Himmel kommt und
Al Mehdi erscheint, mit seinem Ruf ,Allahu Akbar‘, als erstes der
Technologie ein Ende gesetzt werden. — Das darauffolgende Jahrhundert
wird ein Zeitalter voller Wunder werden und das technologische Zeit-
alter wird beendet sein.

Alhamdulillah, ich selbst habe nie gelernt wie man Autos fährt und
weiß auch nicht wie so ein Kassettenrecorder funktioniert. Nichts
verstehe ich von der ganzen Technik.

Die Technologie vereinzelt so, daß jeder wie in einem Betonkasten ein-
gesperrt ist. Man sitzt zusammen, aber du sitzt in einem Betonkasten
und ich sitze in einem Betonkasten. — Selbst bei Mann und Frau ist es
nicht anders, sie sind zusammen, aber sie sind sich verschlossen,
öffnen sich nicht einander.

Das ist der Grund, weshalb man heute unverbindliche Freundschaften
vorzieht. Wenn man ihnen sagt, sie sollen heiraten, sagen sie: ,,Nein.
wir möchten jeder in unserem Kasten bleiben. Wir wollen diesen nicht
aufgeben und zusammen in einem Kasten sitzen! Später kann ich mich
dann wieder mit einem anderen Kasten zusammentun.“

Es gibt keine Aufrichtigkeit mehr aus diesem Grund. Wenn man dies
noch nicht einmal zwischen Mann und Frau findet, wo soll man es sonst
noch finden. Wenn man keine Aufrichtigkeit zwischen Geschwistern
findet, wo soll man sie sonst noch finden. Wo soll man noch Aufrichtigkeit
finden, wenn sie nicht einmal mehr zwischen Eltern und Kindern existiert!

Der Prophet — Friede sei mit ihm — nannte es als Zeichen der letzten
Tage, daß die Beziehungen zwischen Eltern und Kindern aus Eis sind,
Bergen von Eis, Die Kinder können nicht mehr zu ihren Eltern gehen
mit ihren Anliegen; sie empfinden nur noch Kälte ihnen gegenüber und
so laufen sie zu fremden Menschen, um mit ihnen Nähe zu erleben. Aber
niemals gehen sie zu ihren Eltern, um liebevoll, nah und aufrichtig
mit ihnen zusammen zu sein.

In früherer Zeit, als unser Glaube noch stark war in den islamischen
Ländern, gab es große Häuser überall, Und die zehn Kinder, fünf Töchter,
fünf Söhne oder auch mehr, wuchsen in diesem Haus auf. Nach der
Heirat blieben die Söhne mit ihren Ehefrauen dort. Ein Paar bezog einen Raum.
Alle zusammen lebten sie im gleichen Haus, alle waren freundlich und
liebevoll miteinander; alle zusammen saßen am gleichen Tisch und aßen
miteinander und niemand dachte daran zu flüchten und das Elternhaus
zu verlassen.

Wenn heutzutage jemand ein Schloß mit 40 Zimmern hat, dann ist es ihm
oft noch unzumutbar, diese mit seinen Eltern zu teilen. Es erscheint
ihm eine zu große Belastung und sie werden fortgeschickt, woanders zu
wohnen.

Der Glaube gab den Menschen untereinander Aufrichtigkeit, Liebe und
Respekt. Geht er verloren, geht der Respekt, die Freundlichkeit und
die Liebe mitverloren. Alles Leid, alles menschliche Elend entsteht
aus dem Unglauben. Der Unglaube lässt alle guten Eigenschaften in den
Menschen vertrocknen.

Und so sitzt jeder in seinem Betonkasten oder seiner Stahlkiste und
auch wenn sie nahe beieinander sitzen, so können sie sich doch nicht
erreichen, fürchten sich voreinander, hören sich niemals zu, gehen
niemals aufeinander ein.

So wie Allah sagt — ,taubstumm und blind‘. Sie haben Augen, Ohren und
eine Zunge, aber wie willst du sehen, hören, oder mit jemandem sprechen,
wenn du in einem Betonblock sitzt. Es ist völlig unmöglich.
Wir haben nur kleine Spielzeughammer aus Plastik zur Verfügung, wie
können wir damit eine Betonwand brechen?

Es bedarf eines größeren himmlischen Hammers, um das zu tun. Wir
sind viel zu schwach. Wir sind so schwach und daher hoffen wir auf
eine himmlische Intervention auf diesem Planeten.

Uns ist durch die Überlieferung berichtet, daß bevor Mehdi aleyhi
salam kommt, die Stimme des Erzengels Gabriel wie Donner ertönen wird
der die Erde erzittern läßt, um diese Betonkästen und Blöcke
aufzubrechen. Und die, die noch immer standhalten, die werden, wenn sie
sein Takbir, sein Allahu Akbar hören, zerbrechen, spätestens beim
dritten Mal. Dann werden alle Standbilder und Statuen und alle
Falschheit fallen.

Es muß eine göttliche Intervention kommen, wir haben es nicht mehr in
der Hand.

Wir bitte unseren Herrn, diese Tage erleben zu dürfen, und wer darum
bittet , dem wird es gewährt werden.

Wa min Allah at — taufiq

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