Maulana Sheikh NazimIch bin du
Meddet ya sultan al-awliya, meddet ... Es ist nicht leicht, Verantwortung in der Göttlichen Gegenwart zu tragen. Sayyidina ‘Umar, möge Allah ihn segnen, sagte häufig: ya laitany lam talidny ummy – o weh mir, hätte meine Mutter mich niemals geboren. Sayyidatuna Maryam bint ‘Imran, Tochter ‘Imrans, sagte dasselbe. Sie wünschte, vergessend und verschollen zu sein, nasian mansian *, um nichts zu sein, nicht in der Existenz zu sein. Sayyina ‘Umar sagte: „Ich wünschte, daß meine Mutter mich niemals geboren, mich niemals zur Welt gebracht hätte.“ Deshalb, o all ihr erleuchteten Leute! Wer hofft, die ungeschauten Welten zu erreichen, wisset, daß wer ihre allererste Öffnung erreicht, daß sich ihm des Herrn Größe unverschleiert offenbaren wird, in seiner schwächsten Erscheinung. So wie Moses bat:„O mein Herr, laß sie mich schauen!“ Da sagte Er: „Das kannst du nicht, du wirst nicht in der Lage sein, Mich zu schauen. Sieh dort jenen gewaltigen Berg. Ich schicke auf ihn die aller aller allerschwächste Manifestation, die vielleicht siebzigtausendmal schwächste. Würden Wir auch nur das Doppelte von dem schickten, was Wir auf diesem gewaltigen Berg manifestierten, die Welt würde es nicht tragen können und mit allen und allem auf ihr in Stücke zerbrökkeln. Aus!“ Allahu akbar! Allah ist der Große, der Größte!“ Nichts sonst. Huwa l-an kama kan. Als ich in Sri Lanka war, war ich beim Maqam des Heiligen, der in der Moschee der Qadiris begraben liegt. Auf seinem Grab waren diese Worte geschrieben: Allah huwa l-an kama kan. So wie Allah in der Vorewigkeit war, so ist Er jetzt, ohne Änderung. Er ist wie Er war. Wenn du in einen Spiegel schaust, siehst du dort jemanden, und du sagst: „Das bin ich, ich selbst!“ Aber du bist es nicht, wenn es so wäre, geh und fasse ihn! Hole ihn aus dem Spiegel heraus! Schau hinter den Spielgel, ist er dort? La maujuda illa hu – niemand und nichts hat Existenz, wahre Existenz, außer Ihm, Allah dem Allmächtigen. Wir sind nur Schatten, die in jenem Spiegel erscheinen. Wer ist dieser Spiegel? Sayyidina Muhammad ist es, Allah segne ihn und schenke ihm Heil. Wäre er nicht, nichts würde in Erscheinung treten. Seid der Zeit der Vorewigkeit steht auf dem Thron, dem ruhmvollen Göttlichen Thron Allahs des Allmächtigen geschrieben: La ilaha illa llah, Muhammadu r-Rasulullah. „Wo ist jener?“ fragte Adam æ, „wo ist der, dessen Name neben Deinem eigenen verehrungswürdigen Namen geschrieben steht?“ „O Adam“, antwortete Allah, „wäre es nicht um seinetwillen, ihr wäret nicht erschaffen worden, nichts wäre in die Existenz gebracht worden. Es ist durch ihn, daß es alle Lebewesen von der Vorewigkeit bis zur Nachewigkeit existieren, durch ihn kommt diese Schöpfung ins Sein und erscheint im Spiegel Muhammads, möge der Friede auf ihm sein und er gesegnet sein.“ In der Nacht der Nachtreise, mi‘raj, fragt Allah der Allmächtige ihn: „Wer bist du?“, und er antwortet: „Du, o mein Herr!“ „Wer bist du, o Muhammad?“ Und er antwortet: „Ich bin Du. Ich habe keine Existenz, hasha (möge Gott es verhindern).“ Es gibt keinen Partner Allahs, es ist shirk, Allah jemanden beizugesellen, so ist es wahrer Götzendienst, shirk, für uns oder irgend etwas, in Existenz zu sein. Nein! Eine andere als Seine Existenz gibt es nicht – la ilaha illa llah. Allein Er existiert von der Vorewigkeit zur Nachewigkeit, und ihr schaut durch einen Spiegel – heilig, heilig, heilig! Könnt ihr dies tragen? Berge können dieses Verständnis nicht tragen, alle Welten und alle Himmel können dies nicht verstehen, dieses Verstehen ist speziell für Seine Kalifen, Stellvertreter, die Er erschuf, wie Er sie wünschte; dann gab Er ihnen Verständnis. Der Mensch war schon mit einem physischen Wesen ausgestattet, als Er für ihn eine zweite Persönlichkeit erschuf – wa nafakha fihi min ruhihi – niemand weiß, was dies ist. Allah der Allmächtige erschuf den Menschen und blies mit dem Atem Seiner Göttlichen Seele in sein physisches Sein hinein, und er stand auf. „O ihr Engel, verbeugt euch schnell vor Adam, macht eine Niederwerfung, sajda, denn Ich bin in ihm, Ich bin in ihm, Ich bin er, der vor Mir erscheint ...“ Ihr könnt nicht mehr als das tragen. Wir haben den Menschen so billig gemacht, der Mensch respektiert nicht länger den Menschen. Sayyidina Mahdi, der Friede sei auf ihm, kommt jetzt, er kommt näher, läuft schnell, um den Menschen zu geben, was sie brauchen, physisch und geistig. Welches sind unsere physischen Bedürfnisse? Saubere Nahrung zu essen, um die himmlischen Manifestationen in uns selbst ertragen zu können. Sehr saubere Nahrung muß zu uns kommen. Es kommt aus der Erde, ohne daß wir etwas dafür tun müßten, und von den Himmeln kommt so reine Nahrung, daß wir fähig sein werden, die göttlichen Erscheinungen, die uns gegeben sein werden, zu tragen. Mit Sayyidina Mahdis Kommen wird euch göttliches, himmlisches Verstehen gegeben werden, und wer geduldig gewesen ist, wird leuchten. Er kommt, um Leuten zu zeigen, was wahre Menschlichkeit ist und worin die Göttliche Gegenwart sie gekleidet hat: die Verantwortung, jene schwere Last, die die Himmel und die Erde und die Berge zu tragen verweigerten. Zu jener Zeit wird es erscheinen. Dann wird es für die Leute so leicht sein, sie alle werden Auserwählte sein. Wieviele Arten von Edelsteinen kennt ihr? – Es gibt 52 Arten von Edelsteinen auf der Welt, und in Sri Lanka sind 50 davon zu finden. Aber zu jener Zeit wird einem jeden eine Edelsteinart gewährt werden, die für ihn allein, für niemanden sonst da ist, und sie alle werden erstrahlen entsprechend ihren Edelsteinen. Ich schaue auf euch und gehe in euch hinein; ihr schaut auf mich, und ihr geht in mich hinein. Wie viele Millionen, Milliarden Menschen werden dort zu jener Zeit sein, und jeder wird einen eigenen speziellen wertvollen Juwel für sich selbst haben. Subhanallah al-‘aliyyi l-‘azim. Deshalb bete ich: „O mein Herr, gib uns Reinheit, damit wir diese Zeit mit Mahdi æ erreichen! Wenn die Leute aus dem Zwischenhimmel, barzakh, in ihren Gräbern sind, schauen sie und sehen die Leute, so wie ihr durch ein Fernsehgerät etwas seht und schaut; aber sie werden glücklich sein, das vollkommene Leben der Auserwählten jener Zeit zu sehen, sie werden sehr glücklich sein. Ich bitte Allah den Allmächtigen um Reinheit, mehr Reinheit, um sauber, rein, zu sein, denn außer den Reinen kann niemand jene Zeit erreichen. Benutzt deshalb die Mittel, rein zu werden. Hierfür könnt ihr kein Waschmittel benutzen, nein! Was euch reinigt, was euch euren Herrn erreichen läßt, ist Dhikr, dhikrullah, überall, jederzeit. Der, der vergißt, wird vergessen sein, es ist aus für ihn, er wird weggenommen werden. Möge Allah mir vergeben und mir und euch gewähren, jene Tage zu erreichen, daß sie sehr bald über uns hereinbrechen mögen, daß wir einen neuen Beginn an diesem heiligen Tag, dem Ersten des heiligen Muharram, erleben mögen. Dies ist eine starke Zusammenkunft für unsere Seelen – nicht für unsere physischen Wesen –, aber für unser Seelen. Durch den Segen, baraka, unseres Großscheichs nehmen die Heiligen, awliya, dies von ...(?) und setzen es in ihre Herzen, und so kommt es zu Großscheich. Sie erwarten dies, und sie hoffen, daß solch eine Versammlung euch helfen wird, euch auf die Ankunft jener so sehr geehrten, so sehr erleuchteten Tage vorzubereiten, um die alle Propheten und Heiligen beteten, daß sie sie erreichen mögen. Reinigt euch von Schaitan, und bittet um Schutz von Allah dem Allmächtigen ... Sultan Allah al-Fatiha
lefke - 25.03.2001
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