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{{image url="images/pics/random.php" title="Maulana Sheikh Nazim" class="left" alt=Pictures of Maulana Sheikh Nazim}}**Jeder Prophet brachte eine Art von Arche**---- --- „An-najatu fi s-sidq.“ Die Rettung liegt in der Wahrhaftigkeit. Wie wir wissen, sind alle heiligen Bücher im heiligen Quran vereint wiedergebracht worden, sie sind alle darin enthalten. Die Fâtiha beinhaltet den gesamten Quran. Wenn du die Fâtiha einmal liest, rezitierst du damit alle heiligen Bücher, die je vom Himmel gesandt wurden.Deshalb ist die Rezitation der Fâtiha in jeder Gebetseinheit (rak‘at) obligatorisch. Wenn man anfangen würde, ihre Bedeutungen auszulegen, wäre dafür das Leben der Menschheit auf diesem Planeten nicht ausreichend. So wie Seyyidina Ali, möge Allâh mit ihm zufrieden sein, sagte: „Wenn ich anfangen würde, die Bedeutungen der Fâtiha zu erklären, mögt ihr so viele Bücher davon aufschreiben, daß hundert Kamele damit beladen werden könnten, und wenn jedes von ihnen hundert Bücher tragen könnte, es wäre zu wenig.” Es nähme kein Ende, und wie wäre es erst, wenn der heilige Prophet, Allâh segne ihn und schenke ihm Heil, selbst anfangen würde, über die Fâtiha zu sprechen! Wenn man alle Kamele der Welt mit Büchern beladen würde, wären die Bedeutungen der Fâtiha noch lange nicht erschöpft. Und wenn man nach dem Wissen des Allmächtigen Herrn Bücher darüber schreiben würde, wären die Kamele des gesamten Universums nicht genug.

Doch durch diese endlosen Ozeane müssen wir unseren Weg finden. Deshalb veranstalten wir jetzt keinen Wettbewerb für Wissen, sondern wir versuchen, unseren Schülern und Gefolgsleuten praktisches Wissen zu vermitteln, das sie leicht benutzen können. Wir versuchen zu vermeiden und halten uns fern davon, in solche endlosen Meere zu fallen – und die Leute können darin nicht schwimmen oder sind nicht fähig, das Ufer zu erreichen. Die Zeit jetzt ist sehr knapp, und wir brauchen ein kurzgefaßtes, leicht zu praktizierendes Wissen, um uns zu retten. Und anstatt auf ein großes Schiff zu warten, das alle Leute rettet, werfen wir den Menschen Seile zu, Holzstücke und Schwimmreifen oder kleine Ruderboote – wir sagen nicht, wartet hier im Wasser mitten im Meer, bis ein großer Hochseedampfer vorbeikommt. Wir versuchen, sie mit irgend etwas zu retten, das genug für sie ist, sich über Wasser zu halten, bis ein großes Rettungsschiff kommt: „Safina“, die Arche, die Allah der Allmächtige Noah zu bauen befahl und da er ihm sagte, alle Gläubigen an Bord zu nehmen. Er nahm sie zu sich aufs Schiff, und sie waren darauf alle in Sicherheit und unter Schutz. Und für jede Zeit hat jeder Prophet eine Art von Arche mit sich gebracht, in der die kommenden Völker Schutz finden konnten vor dem Meer, um nicht in ihm unterzugehen und zu ertrinken. Und auch der letzte von ihnen, das Siegel der Propheten œ, brachte ein Schiff der Sicherheit und Rettung für die Menschheit. Wer einsteigt, wird geschützt und gerettet werden.
Die Menschen sind jetzt in ein Meer gefallen, und schreckliche Stürme aus allen Richtungen bedrängen sie, Stürme, wie sie die Menschheit auf diesem Planeten noch nie erlebt hat. Die Menschen sind ratlos und verwirrt und wissen nicht, in welche Richtung sie sich wenden sollen. Die allgemeine Ansicht in der muslimischen Welt ist die, daß die Rettung nur durch das Folgen in den Fußstapfen des Westens zu finden ist. Alle ihre Regierungen sind sich in diesem Punkt einig. Sie alle sind getäuscht von der westlichen Zivilisation, die im Materialismus gründet. Sie haben keinen Glauben und folgen keinen himmlischen Gesetzen, sondern sie senden ihre klügsten Köpfe in den Westen, die ihnen diese „brillante“ westliche Zivilisation bringen und aufzwingen. Sie kommen sogar hier her (nach London), um ihren „Magister“ und andere Diplome in Religion zu machen, und wenn die Religionsgelehrten nicht einmal ihren Verstand gebrauchen und kommen, um ihren „Magister“Titel im Westen zu machen, was sollen dann die anderen Leute tun?!

Die islamische Welt hat ihre gesamte Hoffnung auf einen hohen Lebensstandard daran geknüpft, möglichst modern zu sein. Sie verlangen nicht nach einem islamischen Leben, sondern wollen ein modernes Leben führen. Ich sehe jetzt seit zwanzig Jahren mit eigenen Augen, und davor schon habe ich fünfzig Jahre lang gehört, was in der westlichen Zivilisation geschieht und geschehen ist. Doch was ich sehe, entspricht nicht dem, was ich zuvor darüber gehört habe. Seit zwanzig Jahren erlebe ich und sehe ich, nicht nur in den Nachrichten, was hier geschieht. Die muslimische Welt hat die falsche Hoffnung, daß sie, wenn sie so werden wie die westlichen Länder, Frieden erreichen würden. Dabei ist die westliche Zivilisation in endlosem Leiden und voller Probleme. Das Schiff, auf dem sie sich befindet, sinkt langsam, es hat so viele Löcher, durch die Wasser hereinfließt und es zum Sinken bringt, doch die gewöhnlichen Menschen denken immer noch, es würde aufwärts gehen. Die meisten von ihnen sind vierundzwanzig Stunden am Tag betrunken, oder zumindest einen Teil davon. Wer jetzt nüchtern wird, sieht und merkt, daß das Schiff stetig sinkt. Manche Leute wachen langsam auf. Letzte Woche stand in einer Zeitung, daß es mit der Regierung abwärts geht, daß sie die Wirtschaft nicht mehr kontrollieren kann. Sie hat die Kontrolle verloren, und es geht langsam mit ihr zu Ende, so wie Bremsen langsam abgenutzt werden und nicht mehr halten. Und obwohl die englische Regierung berühmt dafür ist, sehr sorgfältig und genau zu handeln, geht sie jetzt langsam zu Bruch, und ebenso der deutsche Staat. Die Franzosen setzen ihre Hoffnung immer noch auf den Sozialismus, doch alle zusammen sehen sie, daß Wasser in ihr Schiff tritt und es immer tiefer sinkt. Nur die muslimische Welt wacht noch immer nicht auf. Sie sind noch bis über die Ohren betrunken. In der muslimischen Welt wird weit mehr Alkohol getrunken als in Europa. Sie haben keinen Glauben (imân) mehr. Wer hier trinkt, wird im âchirat nichts zu trinken haben.

Wer mit Wein im Magen stirbt, wird bis zum Jüngsten Tag Strafe erleiden müssen. Sie sehen nicht, daß der Westen langsam im Meer versinkt und nach Rettern Ausschau hält. Die Leute im Westen suchen nach einem Retter. Wer nicht wie die anderen betrunken ist, erwartet einen Erlöser, die Juden warten auf Messias (Moschea), die Christen erwarten Jesu Christi Rückkehr.

Doch die Muslime sagen: „Unsere Rettung ist die westliche Zivilisation.“ Die Juden wurden durch die Thora darüber informiert, daß nach Moses ein Prophet für alle Völker kommen sollte. Sie erwarten ihn jetzt, obwohl er bereits gekommen ist wie vorhergesagt. Ich frage die jüdischen Rabbiner: „Woher wird der Messias kommen? Vom Himmel oder aus der Erde?“ Jeder Prophet kam aus Palästina. Wenn er von dort kommen sollte, warum zogen sie nach Arabien in die Wüste, nach Khaibar, warum siedelten sich Juden in Medina an? Sie haben eine Karte, die besagt, daß Groß-Israel bis nach Medina reichen soll. Sie waren wohl darüber informiert, daß jener Erwartete aus Medina kommen sollte. Als sie aber sahen, daß er nicht aus der Blutlinie Isaaks stammte, akzeptierten sie ihn nicht. Und so erwarten sie noch immer einen Erlöser. Und auch der wird kommen. Sie müssen sagen, woher. Und auch Jesus kommt bald, doch von woher? Kommt er nach Westminster oder nach Canterbury oder nach Notre Dame? Oder denken sie, daß er nach Konstantinopel kommt? Keiner sagt, daß er nach Damaskus kommen wird. Dabei steht es geschrieben. Wir können sagen, wo Jesus erscheinen wird und Mahdi, der Erlöser. Wir halten nichts geheim. Sagt es doch, Rabbiner und Päpste! Doch mit dem Christentum ist es ebenso zu Ende wie mit dem Judentum. Und dann ruft der Westen nach einem Erlöser, doch sie sind zu stolz dazu, zuzugeben, daß der Islam die Rettung für sie ist, daß Allah mit seinem Geliebten Propheten, Allâh segne ihn und schenke ihm Frieden, die vollkommene Religion gesandt hat. Sie sind so stolz geworden, weil ihre Computer sie dazu gebracht haben, den Verstand nicht mehr zu gebrauchen. Doch ich will keinen Wettbewerb veranstalten; ich habe schwere Geschütze, aber ich möchte sie nicht auf Fliegen richten. Ich warte, bis der himmlische Befehl zum Feuern kommt. Die Herzen der Naqsbandi-Sheikhs sind voll mit Wissen, und die Zeit naht jetzt, da sich ihre Aufgabe zeigen wird.--- --- - 01.01.1992----
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