Maulana Sheikh Nazim„Der Mensch hat sich nie geändert“
As-salamu ‘alaikum! Wa ‘alaikumu s-salam! Audhu billahi mina sh-shaytani rrajim bismi llahi r-rahmani r-rahim. La hawla wa la quwwata illa billahi l-‘aliyyi l-‘azim. Meddet ya sultanu l-anbiya’, meddet ya sultanu lawliya’. Allahumma ssalli ‘ala sayyidina Muhammad wa ‘ala ali Muhammadin wa sallim. Wir sind in einer heiligen Nacht, und wir bitten demütigst unseren Herrn, daß Er uns segne und uns Kraft gebe. Wir haben die Absicht, das Königreich Satans zu zerstören. Dies ist eine einfache und simple Versammlung, dies ist keine Unterrichtshalle, kein Universitätssaal, sondern ein einfacher, ein bescheidener Ort, wo wir uns versammelt haben. Es ist eines der Häuser Gottes. Und niemand kann im Haus des Herrn stolz sein, das steht niemandem zu. Ich sitze hier auf diesem Stuhl, weil ich alt bin und um mich auszuruhen, nicht, weil ich mir einen besonderen Rang anmaßen wollte. Es ist nur, damit ich mich ausruhen kann, denn wenn ich bequem sitze und mein Körper in Ruhe ist, fällt es mir leichter, Inspirationen zu empfangen und an euch weiterzugeben, und mein Herz ist offen. Wenn ein König käme, müßte auch er in dieser Versammlung auf den Knien sitzen und zuhören. Und selbst wenn ein Sultan uns beehrte, würde er in dieser Versammlung auf den Knien sitzen müssen. Das ist ein Haus des Herrn, das von Gläubigen und von Leuten, die nach dem Segen ihres Herrn trachten, eingerichtet wurde. Ich glaube nicht, daß an irgendeinem Ort in ganz Deutschland jetzt eine Versammlung dieser Art zu finden ist. Hier sitzen wir, um etwas zu lernen, das uns auf den Tag der Auferstehung vorbereitet. Jeder wird die Brücke überschreiten müssen, die die Leute vor uns überschritten haben, um in eine andere Welt einzutreten. Jeder muß das wissen; jeder weiß das auch eigentlich, aber keiner versucht, sich daran zu erinnern. Und wir sitzen jetzt hier, um etwas über uns selbst und unsere Zukunft zu lernen. Die meisten Menschen interessieren sich nur für ihre materielle Zukunft; sehr sehr wenige Leute sind an ihrer spirituellen Zukunft interessiert. Wir sehen, daß ein jeder als ein hilfloses Baby geboren wird, als ein kleines Kind, das nicht laufen, nichts halten und nicht sprechen kann, und sich in einem sehr schwachen Zustand befindet. Dann wachsen sie Tag für Tag, sie wachsen und wachsen bis zu einer bestimmten Grenze. Dann kommt ein Befehl, der lautet: „Bleib jetzt an diesem Punkt stehen, wachse nicht mehr weiter.“ Und schließlich kommt nach einer bestimmten Zeit ein neuer Befehl, der heißt: „Du mußt anfangen, wieder herunterzukommen und schwächer und schwächer zu werden.“ Das ist etwas, was für alle Menschen und für alles Leben auf der Erde vorgesehen ist. Und wir müssen versuchen, etwas über die Zukunft zu lernen, die uns erwartet und jedem von uns in seinem geistigen Leben sehr nahe bevorsteht. Es ist nur verhüllt, es ist nur ein Vorhang zwischen uns und der Zukunft unserer Seelen. Aber die Leute machen sich nur Gedanken über ihre weltliche Zukunft. Und wir versuchen, ihre Aufmerksamkeit ein bißchen von der materiellen Welt zur geistigen Welt hin zu wenden. Damit sie anfangen, nach oben in die Tiefe des Himmels zu schauen. Damit sie nicht nur immer nach unten schauen. Denn das ist die Eigenschaft der Tierwelt, der „Zoo-Menschen“, deren Köpfe immer nach unten gerichtet sind und nach Essen und Trinken Ausschau halten. Ihr müßt nach oben schauen! Um euch herum sind zahllose Kreaturen geschaffen worden, aber keine davon ist so geehrt worden wie ihr. Und deshalb müßt ihr einen Unterschied zwischen eurem Sein und dem der Tierwelt machen. Ihr müßt versuchen, euch aus der Welt der Tiere herauszubewegen. Das war der wirkliche Auftrag aller Propheten. Alle Propheten kamen, um die Menschen aufzufordern, aus den Ställen der Tiere herauszukommen. Aber die Menschen beharren darauf, und meistens, wenn ein Prophet von den Himmeln zu ihnen kam und sie zum hohen Himmel einlud, waren sie sehr zornig mit ihm. Sie mochten niemals zum Himmel eingeladen werden; deshalb haben sie mit den Propheten gekämpft. Sie haben sie verflucht und mit Steinen und allem, was sie gefunden haben, beworfen. Wenn sie über einen Marktplatz gingen, haben die „Tiere des Marktplatzes“ sie auch mit Tomaten oder Eiern beworfen und sie beschimpft: „Das sind Narren!“ Der kommt, um uns davon abzuhalten, unser gemütliches Leben zu leben. Wir wollen so leben, wie es uns Spaß macht. Aber dieser Verrückte kommt und sagt: „Kommt zu mir!“, „Kommt zum Dienst eures Herrn!“, „Kommt, o Leute, die Himmel öffnen ihre Tore für euch!“, „Kommt und tretet ein!“, „Kommt und erreicht das endlose Leben, kommt und erreicht das ewige Leben!“ Sobald sie so etwas gesagt hatten, wurden sie beschimpft und mit Steinen und allerlei Dingen beworfen. Und die Leute beharrten: „Wir wollen so leben, wie es uns Spaß macht! Sonst nichts. Wir wollen frei sein, so frei wie die Leute im Urwald. Sie können alles tun, und keine Regierung kontrolliert sie, keiner hält sie davon ab, zu töten oder irgend etwas zu tun. Sie leben so, wie sie wollen, und das wollen auch wir.“ Das ist die Mentalität der ganzen Menschheit, sie lehnen es ab, eine göttliche oder himmlische Disziplin anzunehmen. Und derselbe Film hat sich nie geändert, auch in diesem 21. Jahrhundert nicht. Schon die Kleinen fangen, wenn sie zehn oder elf Jahre alt sind, an, solche Reden zu führen und ihren Elten zu widersprechen, sie werden rebellisch gegen sie, bedrohen sie und sagen: „Wenn ihr auf solchen Sachen besteht, uns davon abzuhalten, unsere Begierden zu erfüllen, unsere Freiheit auszuleben, und wenn ihr uns zwingt und Druck auf uns ausübt, müßt ihr wissen, daß wir euch verlassen und weglaufen werden. Weil wir unser eigenes Leben leben wollen. Ihr habt für uns getan, was alle Eltern für ihre Kinder tun. Ihr habt uns in diese Welt gebracht, aber mehr steht euch nicht zu, ihr könnt über uns nicht mehr bestimmen. Wir sind jetzt unabhängig. Wir möchten jetzt leben, wie wir wollen.“ Denkt nicht, daß der Islam die Menschen zurückwirft, denkt nicht, daß der Islam die Menschen aufhält, voranzuschreiten. Das ist eine dumme und närrische Behauptung. Der Islam hält niemanden davon ab, Fortschritte zu machen. Der Islam in seiner ursprünglichen Form ist die absolut reinste Disziplin für die Menschen, die sie befähigt, auf die höchste Stufe des Menschseins zu gelangen. Der Islam ist unschuldig. Keiner kann den Islam beschuldigen. Ebenso wie die anderen Religionen, Christentum und Judentum, in ihrer ursprünglichen Form unschuldig sind. Aber die Leute können die ursprüngliche Form des Christentums oder des Judentums überhaupt nicht leiden. Denn jede Religion, jede Botschaft, die durch Gesandte, Propheten genannt, vom Himmel gesandt wurde, ist nur eine Art von Disziplin, dazu da, die Menschen von schlechtem zu gutem Benehmen zu führen. Und das ist der Grund dafür, daß die Leute des 21. Jahrhunderts alle Religionen anklagen. Und am allermeisten und zu allerst greifen sie den Islam an, weil die anderen Religionen ihre Disziplin und ihre Kraft über die Leute schon verloren haben ...
Wa ‘alaikumu s-salam! Audhu billahi mina sh-shaytani rrajim bismi llahi r-rahmani r-rahim. La hawla wa la quwwata illa billahi l-‘aliyyi l-‘azim. Meddet ya sultanu l-anbiya’, meddet ya sultanu lawliya’. Allahumma ssalli ‘ala sayyidina Muhammad wa ‘ala ali Muhammadin wa sallim. Wir sind in einer heiligen Nacht, und wir bitten demütigst unseren Herrn, daß Er uns segne und uns Kraft gebe. Wir haben die Absicht, das Königreich Satans zu zerstören. Dies ist eine einfache und simple Versammlung, dies ist keine Unterrichtshalle, kein Universitätssaal, sondern ein einfacher, ein bescheidener Ort, wo wir uns versammelt haben. Es ist eines der Häuser Gottes. Und niemand kann im Haus des Herrn stolz sein, das steht niemandem zu. Ich sitze hier auf diesem Stuhl, weil ich alt bin und um mich auszuruhen, nicht, weil ich mir einen besonderen Rang anmaßen wollte. Es ist nur, damit ich mich ausruhen kann, denn wenn ich bequem sitze und mein Körper in Ruhe ist, fällt es mir leichter, Inspirationen zu empfangen und an euch weiterzugeben, und mein Herz ist offen. Wenn ein König käme, müßte auch er in dieser Versammlung auf den Knien sitzen und zuhören. Und selbst wenn ein Sultan uns beehrte, würde er in dieser Versammlung auf den Knien sitzen müssen. Das ist ein Haus des Herrn, das von Gläubigen und von Leuten, die nach dem Segen ihres Herrn trachten, eingerichtet wurde. Ich glaube nicht, daß an irgendeinem Ort in ganz Deutschland jetzt eine Versammlung dieser Art zu finden ist. Hier sitzen wir, um etwas zu lernen, das uns auf den Tag der Auferstehung vorbereitet. Jeder wird die Brücke überschreiten müssen, die die Leute vor uns überschritten haben, um in eine andere Welt einzutreten. Jeder muß das wissen; jeder weiß das auch eigentlich, aber keiner versucht, sich daran zu erinnern. Und wir sitzen jetzt hier, um etwas über uns selbst und unsere Zukunft zu lernen. Die meisten Menschen interessieren sich nur für ihre materielle Zukunft; sehr sehr wenige Leute sind an ihrer spirituellen Zukunft interessiert. Wir sehen, daß ein jeder als ein hilfloses Baby geboren wird, als ein kleines Kind, das nicht laufen, nichts halten und nicht sprechen kann, und sich in einem sehr schwachen Zustand befindet. Dann wachsen sie Tag für Tag, sie wachsen und wachsen bis zu einer bestimmten Grenze. Dann kommt ein Befehl, der lautet: „Bleib jetzt an diesem Punkt stehen, wachse nicht mehr weiter.“ Und schließlich kommt nach einer bestimmten Zeit ein neuer Befehl, der heißt: „Du mußt anfangen, wieder herunterzukommen und schwächer und schwächer zu werden.“ Das ist etwas, was für alle Menschen und für alles Leben auf der Erde vorgesehen ist. Und wir müssen versuchen, etwas über die Zukunft zu lernen, die uns erwartet und jedem von uns in seinem geistigen Leben sehr nahe bevorsteht. Es ist nur verhüllt, es ist nur ein Vorhang zwischen uns und der Zukunft unserer Seelen. Aber die Leute machen sich nur Gedanken über ihre weltliche Zukunft. Und wir versuchen, ihre Aufmerksamkeit ein bißchen von der materiellen Welt zur geistigen Welt hin zu wenden. Damit sie anfangen, nach oben in die Tiefe des Himmels zu schauen. Damit sie nicht nur immer nach unten schauen. Denn das ist die Eigenschaft der Tierwelt, der „Zoo-Menschen“, deren Köpfe immer nach unten gerichtet sind und nach Essen und Trinken Ausschau halten. Ihr müßt nach oben schauen! Um euch herum sind zahllose Kreaturen geschaffen worden, aber keine davon ist so geehrt worden wie ihr. Und deshalb müßt ihr einen Unterschied zwischen eurem Sein und dem der Tierwelt machen. Ihr müßt versuchen, euch aus der Welt der Tiere herauszubewegen. Das war der wirkliche Auftrag aller Propheten. Alle Propheten kamen, um die Menschen aufzufordern, aus den Ställen der Tiere herauszukommen. Aber die Menschen beharren darauf, und meistens, wenn ein Prophet von den Himmeln zu ihnen kam und sie zum hohen Himmel einlud, waren sie sehr zornig mit ihm. Sie mochten niemals zum Himmel eingeladen werden; deshalb haben sie mit den Propheten gekämpft. Sie haben sie verflucht und mit Steinen und allem, was sie gefunden haben, beworfen. Wenn sie über einen Marktplatz gingen, haben die „Tiere des Marktplatzes“ sie auch mit Tomaten oder Eiern beworfen und sie beschimpft: „Das sind Narren!“ Der kommt, um uns davon abzuhalten, unser gemütliches Leben zu leben. Wir wollen so leben, wie es uns Spaß macht. Aber dieser Verrückte kommt und sagt: „Kommt zu mir!“, „Kommt zum Dienst eures Herrn!“, „Kommt, o Leute, die Himmel öffnen ihre Tore für euch!“, „Kommt und tretet ein!“, „Kommt und erreicht das endlose Leben, kommt und erreicht das ewige Leben!“ Sobald sie so etwas gesagt hatten, wurden sie beschimpft und mit Steinen und allerlei Dingen beworfen. Und die Leute beharrten: „Wir wollen so leben, wie es uns Spaß macht! Sonst nichts. Wir wollen frei sein, so frei wie die Leute im Urwald. Sie können alles tun, und keine Regierung kontrolliert sie, keiner hält sie davon ab, zu töten oder irgend etwas zu tun. Sie leben so, wie sie wollen, und das wollen auch wir.“ Das ist die Mentalität der ganzen Menschheit, sie lehnen es ab, eine göttliche oder himmlische Disziplin anzunehmen. Und derselbe Film hat sich nie geändert, auch in diesem 21. Jahrhundert nicht. Schon die Kleinen fangen, wenn sie zehn oder elf Jahre alt sind, an, solche Reden zu führen und ihren Elten zu widersprechen, sie werden rebellisch gegen sie, bedrohen sie und sagen: „Wenn ihr auf solchen Sachen besteht, uns davon abzuhalten, unsere Begierden zu erfüllen, unsere Freiheit auszuleben, und wenn ihr uns zwingt und Druck auf uns ausübt, müßt ihr wissen, daß wir euch verlassen und weglaufen werden. Weil wir unser eigenes Leben leben wollen. Ihr habt für uns getan, was alle Eltern für ihre Kinder tun. Ihr habt uns in diese Welt gebracht, aber mehr steht euch nicht zu, ihr könnt über uns nicht mehr bestimmen. Wir sind jetzt unabhängig. Wir möchten jetzt leben, wie wir wollen.“ Denkt nicht, daß der Islam die Menschen zurückwirft, denkt nicht, daß der Islam die Menschen aufhält, voranzuschreiten. Das ist eine dumme und närrische Behauptung. Der Islam hält niemanden davon ab, Fortschritte zu machen. Der Islam in seiner ursprünglichen Form ist die absolut reinste Disziplin für die Menschen, die sie befähigt, auf die höchste Stufe des Menschseins zu gelangen. Der Islam ist unschuldig. Keiner kann den Islam beschuldigen. Ebenso wie die anderen Religionen, Christentum und Judentum, in ihrer ursprünglichen Form unschuldig sind. Aber die Leute können die ursprüngliche Form des Christentums oder des Judentums überhaupt nicht leiden. Denn jede Religion, jede Botschaft, die durch Gesandte, Propheten genannt, vom Himmel gesandt wurde, ist nur eine Art von Disziplin, dazu da, die Menschen von schlechtem zu gutem Benehmen zu führen. Und das ist der Grund dafür, daß die Leute des 21. Jahrhunderts alle Religionen anklagen. Und am allermeisten und zu allerst greifen sie den Islam an, weil die anderen Religionen ihre Disziplin und ihre Kraft über die Leute schon verloren haben. Deshalb versucht Satan vom Westen und Osten, Norden und Süden und auch vom Inneren der islamischen Welt aus, dem Islam seine Ursprünglichkeit wegzunehmen. Deshalb ist das mindeste, was sie sagen, man müsse den Islam „reformieren“. Und reformieren bedeutet erneuern. Wenn es notwenig wäre, so wären die Leute früher Narren gewesen. Würde eine Erneuerung nötig sein, wäre es das Recht des Herrn der Himmel allein. Es stände Ihm zu, eine neue Botschaft mit einem neuen Gesandten, einem neuen Propheten, zu schicken, der der Menschheit eine neue Disziplin brächte. Aber es ist nicht nötig. Denn der Mensch hat sich nie geändert. Die Menschen, die jetzt in diesem Jahrhundert leben, haben dieselben Verhaltensweisen, dieselben Begierden und dieselben Gefühle wie die Menschen vor 2.000, 4.000, 7.000 oder 10.000 Jahren. Wir haben dieselben Gefühle wie unsere Vorfahren. Das hat sich nie geändert. Ich würde verstehen, ich hätte volles Verständnis, wenn mir gesagt würde, die Menschen des 21. Jahrhunderts hätten sich vom Menschsein zum Engelsein entwickelt, dann würde ich Allah bitten: „O mein Herr, schicke uns einen Engel als Botschafter!“ Aber wir sehen, wie es hier ist: Wie es vor eintausend oder Tausenden von Jahren einen Pharao gegeben hat, so gibt es jetzt viele davon. Und so viele Neros und zahllose Nimrods gibt es. Und die Leute heutzutage haben keineswegs mehr Disziplin als die Leute damals. Im Gegenteil, sie wollen jetzt völlige Freiheit. Deshalb muß diese Disziplin sein. Es ist nicht nötig, etwas daran zu verändern. Vielmehr müßt ihr selbst eure Richtung, euren Weg ändern. Ihr müßt akzeptieren, daß ihr auf dem falschen Weg, in der falschen Richtung seid. Ihr müßt wissen, daß ihr in eine gefährliche Richtung unterwegs seid. Das ist alles. Das ist, warum die Leute heutzutage sagen: „Die göttlichen Gesetze müssen aufgehoben werden, und wir müssen unsere eigenen Gesetze machen und eigene Regeln aufstellen.“ Und wir sehen, daß sie mit dem, was sie sich an Regeln für ihre Freiheit zusammengebaut haben, um ihre Freiheit auszuleben, jetzt an die Grenzen stoßen. Und alle diese Regeln hören auf zu funktionieren, sie funktionieren nicht mehr. Sie hatten einmal ein Auto, ein Fahrzeug. Sie haben es benutzt und gesagt: „Dieses Vehikel ist sehr gut geeignet, um uns von einem Platz zu einem anderen zu bringen. Wir brauchen sonst nichts anderes. “ Aber über die Jahre ist ein Reifen geplatzt. Nun überlegen sie, was sie tun sollen, und sagen sich: „Nehmen wir diesen Reifen runter.“ Dann nach einiger Zeit platzt der zweite Reifen und ein bißchen später auch der dritte und der vierte, und so nehmen sie alle Reifen herunter. Und jetzt läuft das Auto auf seinen Felgen weiter. Und sie fragen einander: „Was sollen wir jetzt denn machen?“ Denn es gibt keine Ersatzteile dafür, nichts, es gibt nichts, um zu ersetzen, was am Auto fehlt. So beschließen sie: „Steigt ein, wir fahren weiter.“ Nach einiger Zeit reißt auch das Bremsseil, und sie sagen wieder: „Was machen wir denn jetzt? – Macht immer noch nichts, weiter geht’s!“ Und als sie an einen Abhang ankommen, steigt die eine Hälfte der Leute aus und hält von hinten fest, damit es nicht herunterrast. Sie sagen: „Wenn die Bremsen nicht mehr funktionieren, dann müssen eben einige von uns von hinten festhalten, damit es nicht zu schnell geht.“ Und als sie an eine Steigung kommen, wo es bergauf geht, müssen eben alle aussteigen, und sie müssen es so machen, wie die Leute es mit mir machen, wenn ich die Treppe hinaufgehe: Die eine Hälfte der Leute zieht mich von vorne, die andere Hälfte schiebt von hinten. So machen sie es jetzt auch mit ihrem Auto: Die einen ziehen von vorn, die anderen schieben von hinten. Und so bewegen sie es nach oben. Nach einiger Zeit sagen sie, jetzt ist der Motor auch noch durchgebrannt. „Was machen wir jetzt wieder nur?“ Und in diesem Zustand befindet sich die ganze Welt, sie sitzen da und überlegen, was sie machen können: „Was sollen wir denn nur tun jetzt?“ Keiner schaut nach oben und sagt: „O unser Herr, gib uns eine neue Richtung!“ Sie beschuldigen sich gegenseitig: „Du bist schuld daran, daß es nicht weiter geht!“ Sie verfluchen sich alle gegenseitig, und dann schubsen sie alle gemeinsam das Auto den Abhang hinunter, es überschlägt sich. Und das ist der Punkt, an dem wir jetzt gerade angekommen sind. Und dieser Punkt ist auch erreicht worden mit den Wahlen in Amerika: Die Hälfte der Leute hat gezogen, und die andere Hälfte hat geschoben, und am Ende sind sie vor Gericht gekommen und haben gesagt: „Ihr müßt entscheiden! – Wie könnt ihr behaupten, daß es noch der Wille des Volkes ist, warum ruft ihr uns zum Wählen auf, wenn die Autorität doch bei Gericht liegt, dann hättet ihr gleich von Anfang an die beiden vorladen und das Gericht entscheiden lassen können.“ Und der Richter hätte einfach nur einen Dollar in die Luft werfen und schauen müssen, ob Kopf oder Zahl fällt. So einfach hätte entschieden werden können, wer gewinnt und wer verliert. „Du hast verloren!“ hätte man nur zu rufen brauchen. Und ich freue mich sehr und danke meinem Herrn: „O mein Herr, Du hast es so schön gemacht! Du hast sie alle so schön beschämt!“ Und immer noch geben sie nicht zu, daß sie in die falsche Richtung laufen. Aber in kurzer Zeit werden sie ankommen und sagen: „O Sheikh!“, und ich werde fragen: „Was ist passiert?“ Und sie antworten: „Das Auto funktioniert nicht mehr!“ Ich sage: „Wenn euer Auto kaputt ist, kommt zu mir, wir haben da einen Zug, die alte Fortbewegungsmethode.“ Manche von ihnen werden böse mit mir und sagen: „Wir sind so weit entwickelt, wie sollen wir uns denn wieder zu diesen alten Wegen zurückbewegen. Aber sie müssen kommen. Sie müssen kommen und die Wahrheit annehmen. Sie müssen zugestehen, daß sie auf dem falschen Weg sind, in Kürze, sehr bald. Ich mache mir große Sorgen um das kommende Kalenderjahr 2001, was da alles passieren wird. Das Jahr kommt beladen mit sehr unerwarteten und schrecklichen Ereignissen, daß alle, die auf dem falschen Weg bestehen bleiben, von einem Wirbelsturm in die Luft geworfen werden. Und es kommen jetzt himmlische Zeichen und Signale. Ich spreche jetzt von diesen Signalen, die ich wahrnehme. Bringt euch in Sicherheit, bevor dieser Wirbelsturm kommt. So wie die Regierung Leute warnt, wenn ein Sturm kommt, und sagt: „Verlaßt schnell alles und lauft weg!“ Alle, die darauf bestehen, auf dem falschen Weg weiterzulaufen, werden von diesem Strudel weggenommen, und du wirst von ihnen nichts mehr finden, weder von ihnen selbst noch von ihren Häusern. Ich bin nur ein Warner. Ihr müßt die Wahrheit verstehen, ihr müßt den wahren Weg suchen, müßt den sicheren Weg einschlagen, den richtigen, geraden Weg, um eure Seelen zu retten wie auch euren physischen Körper. Möge Allah euch segnen. La ilaha illa llah ...
sötenich - 17.12.2000
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