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{{image url="images/pics/random.php" title="Maulana Sheikh Nazim" class="left" alt=Pictures of Maulana Sheikh Nazim}}**Seid mit der Natur**----Sheikh Nazim spricht zu Besuchern in Zypern: Ohne Zweifel seid ihr gute Leute, akzeptiert in der Göttlichen Gegenwart. Shaitan und seine Anhänger sind unglücklich über euch. Aber Allah der Allmächtige und Sein geliebter Prophet (s.a.s.) und Gute unter den Muslimen, sie sind glücklich mit euch. Und auch stolz. Wir schauen auch auf euch, und unser Glaube wird stärker.

Wir wissen, daß es im Islam etwas gibt, das auf den Geist und die Herzen der Menschen einwirkt. Sie finden im Islam etwas – im echten Islam, nicht bei den Nachgemachten, sondern im wahren Islam –, das in der Ausübung des Islam durch Tariqats allein besteht. Ohne Tariqats ist niemand in der Lage, echten Islam auszuüben. Sie alle sind Nachgemachte. Und richtiger Islam gibt etwas in die Herzen der Menschen, Freude, Zuversicht, Zufriedenheit und Frieden. Wenn ihr das nicht finden würdet, kämt ihr nicht von Paris, aus dem Fernen Westen, von Amerika, von Venezuela, Argentinien oder Australien hierher; selbst von Neuseeland sind Leute hier. Von überall kommen Leute hierher, weil sie etwas spüren. Und das läßt unseren Glauben stärker sein. Dafür segnet Allah euch.

Wir mögen kommen und unseren Leuten Wohlgefallen geben, sie sind Muslime. Sie sind glücklich mit euch und stolz auf euch, und sie bitten darum, euch viel mehr Hilfe zu geben, so viel wie möglich. Unser Lebensstandard ist nicht wie der europäische. Und wir hegen nicht größere Sorgfalt, mehr Sorgfalt, um mehr Geld, sondern es ist ein Befehl unseres Propheten, einfach zu sein und unsere Egos nicht mit mehr Last zu beladen. Die Egos fragen nach mehr von allem, ständig. Aber der Prophet sagt: „Seid einfach!“ Wer einfach ist, dessen Leben wird niemals schwierig sein. Keine Schwierigkeit, wenn ihr einfach lebt. Und ich sehe, daß das Leben unserer Besucher, die mit uns hier leben, sehr einfach ist. Selbst was unser häusliches Leben betrifft.

Einfachheit ist das beste für das Leben des Menschen. Denn Einfachheit läßt die Menschen mit der Natur sein. Und so sehr eine Person die Natur verläßt, gerät sie in Schwierigkeiten. Ein Freund mit der Natur zu sein, gibt unserem physischen Sein Behagen und Frieden.Wenn unser physisches Sein dabei ist, sich wohl zu fühlen, dann sind auch unsere Herzen dabei, sich noch wohler zu fühlen. Deshalb: Ich versuche nicht, moderne Häuser zu bauen oder moderne Möbel zu benutzen, nein. Nein. Die Leute sagen: „Wir bringen vielleicht dies, wir bringen vielleicht das.“ Laßt sie nah bei der Natur sein, indem sie freundlich mit der Natur umgehen. Deshalb schikke ich meistens die Leute und sage: „Geht in den Garten. Geht zu den Bäumen. Geht dorthin, seid freundlich.“ Die Leute denken, daß ich aus meinen Gästen Diener mache, ja. Ich habe genug Kraft, in einem Monat die Olivenernte zu machen oder andere Früchte zu sammeln. Ich tue das nicht. Mit drei Vorarbeitern schicke ich Leute: Geh, sammel. ...

Ja, es liegt Weisheit darin, das zu tun. Geh dorthin, sei freundlich, du magst dich hinsetzen, auf Bäume klettern, dich ausruhen, arbeiten. Und die Leute sagen, Imam Shafi, der große Imam, sagte: „Jeder muß täglich arbeiten, wenn er bezahlt wird, für mindestens zwei Piaster.“ Zwei Piaster, vor der Zeit war eine Münze einhundert Piaster wert. Zwei Piaster waren ausreichend. Als ich klein war, gab es das in diesem Land; ich werde es euch morgen zeigen, insha’allah. Da werde ich euch drei Piaster zeigen. Es ist ein sehr kleines Silberstück, eine silberne Münze, auf der ist nur geschrieben „drei Piaster“. Ich erinnere mich daran, daß die Leute vom Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang arbeiteten, es gab kein Syndikat, keine Gewerkschaft für die Arbeiterschaft, für die Arbeiter.Von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang drei Piaster. Und es war genug für eine Familie, von diesen drei Piastern zu leben. Imam Shafi redet von mindestens zwei Piastern.

Ein Mensch muß etwas arbeiten, muß es tun, damit, was er ißt, halal ist. Damit Allah es für ihn halal macht. Allah gibt ihm Seinen Segen, wenn er seine zwei-Piaster-Arbeit macht.

Deshalb sage ich jeden Tag: „Bring meine Schuhe.“ Und Haji Anne sagt: „Wo gehst du hin?“ Ich sage: „Ich gehe zur Arbeit.“ (Lacht.) Und ich sag, nur eine Stunde, macht nichts, eine Stunde ist eine Stunde, eine Stunde muß ich arbeiten heute. Und ich gehe herum, finde einige Früchte unter den Bäumen, ich sammel einige Oliven ein, steck sie in die Tasche, und meine Tasche wird ... oh ... Und wenn da ein trockener Zweig ist, schaue ich, schneide ich ihn, ich nehme etwas von der Erde, Nutzloses – es ist nur in unseren Augen nutzlos, für alles muß es jedoch Weisheiten geben, daß es in der Existenz ist. Das müßt ihr versuchen. Das läßt euch freundlich zur Natur sein, und die Natur ist beauftragt worden, vor Schaden zu schützen. Die Natur wird dieser Person niemals schaden. Jede Art von Bakterien, die dort leben, werden sie niemals berühren. Alles ist in Vollkommenheit im Islam. Al-hamdulillah. Und das ist eine Übung.

Ihr kommt hierher, von hohen Gebäuden mit modernen Möbeln, mit allem, und wenn ihr hierher kommt, fragt ihr: „Wo werde ich schlafen?“ „Im Gästehaus.“ Das Gästehaus: Zwei-Sterne-Gästehaus, mein Platz war früher ein Zwei-Sterne-Haus. Jetzt kommt Ahmet und will daraus ein Drei-Sterne-Haus machen. Und wir sind glücklich mit euch. Ich hoffe, daß ihr auch glücklich mit uns seid. Und so bitte ich Allah, daß die, die mit mir kommen, nicht in Schwierigkeiten sein werden, hier und hiernach.

Großsheikh Sheikh Sharafuddin sagte: „Die, die mit mir gehen, werden hiernach sehr glücklich sein.“ Und unser Großsheikh sagte: „Was die Dunya angeht, so bitte ich um nichts. ... Wer im Begriff ist, mit mir zu sein, der wird niemals in Schwierigkeiten sein, hier und hiernach.“ Insha’llah. Allah macht euch glücklich, hier und hiernach. Du‘a ... Surat ul-Fatiha.--- --- - 15.12.1999----
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