Wahlen und an die Wähler


Allahu akbar, Allahu akbar, la ilaha ilallah. Allahu
akbar, Allahu akbar wa lillahil hamd. Takbir, unser
Takbir, sie sagten früher auch Takbiri milli.
Die Osmanen waren in jeder Versammlung mit
dem Takbir. Keiner der den Takbir spricht, geht
in die Irre.
Die Anstrengungen derjenigen, die ohne Takbir
sind, sind nutzlos. Ich hoffe dieser Ministerpräsident
– so sagen sie heutzutage und das ist eine
Wortschöpfung - bei welcher Versammlung sie
auch sein mögen, der ewige Befehl lautet Allahu
akbar, Allahu akbar, la ilaha ilallah, Allahu akbar,
Allahu akbar wa lillahil hamd.
Mögen alle großen Plätze still werden. Möge die
ganze Unterdrückung des Volkes hinweggenommen
werden. Möge Allah auf sie schauen. (Möge
Allah diejenigen hinwegnehmen, die wegen Jihad
Terror machen…)
Der Weg unserer geehrten Vorfahren, welche die
Welt erzittern ließen und den Unglauben in die
Knie gezwungen haben, war ein Weg mit Takbir.
Sie sind mit Takbir vorangekommen. Wer den
Takbir ausspricht, wird nie erniedrigt. Also heutzutage
Scheikh Efendi. Was ist, Kürbiskopf. Heutzutage
geht so etwas nicht mehr. Heutzutage geht
das nicht, aber mit deinen Toten im Sarg gehen
sie. Warum veränderst du das nicht? Heutzutage
wollen wir nicht mehr in den Sarg. Setzt uns auf
einen Stuhl, damit man uns von links und rechts
sehen kann. Scheikh Efendi, so etwas ist uns nicht
in den Sinn gekommen. Wäre es uns eingefallen,
hätten wir es den Leuten als eine neue Mode vorgeschlagen.
Wir hier sind Zyprioten. Bei uns hat man früher
den Obersten Bischof, wenn er verstorben war, auf
dem Stuhl getragen. Man hat ihn nicht in den Sarg
gelegt. Ich spreche zu den Erneuerern. Ihnen kann
ich wenigstens etwas Neues beibringen. Setz dich
anders hin, damit du ins Bild kommst. Ich sitze
gut hier, ich sehe Sie. Das waren solide, religiöse
Menschen. Sie haben etwas getan, bevor man es
verlangt hat. In unserem Land haben sie den
Obersten Bischof nachdem er verstorben war angezogen,
einen goldenen Bischofhut aufgesetzt
und ihn dann auf einen Stuhl gesetzt.
Wir hatten früher solche Karren, Eselskarren. Den
haben sie geschmückt und den Obersten Bischof
da hinein gesetzt. Man hat ihn Piskopos genannt.
Die Prozession begann. Auf dem Weg hat man
irgendwo angehalten und die Griechen sind gekommen,
um ihn zu sehen. Hier in unserem Land
gibt es viele Griechen. Hinter ihm stand jemand,
der ihn am Stuhl festgebunden hatte. Sonst wäre er
hinunter gestürzt. Der hat seinen Kopf gehalten,
damit er nicht kippt. Ein anderer hat seine Hand
gehalten. Sie küssen die linke Hand. Du Bursche
vom Schwarzen Meer, hast du das schon einmal
gehört. Ich höre das zum ersten Mal. Du weißt
nichts. Das ist etwas Wichtiges. Sehr wichtig.
Sie lassen die linke Hand küssen, nicht die rechte.
Einer steht hinter ihm und hält seine Hand, einer
hält den Kopf, was man sonst noch festgehalten
hat, erwähnen wir nicht. Merhaba ihr Leute vom
Schwarzen Meer. Wie geht es euch. Ihr grüßt uns
gar nicht. Das ist eine Sohbet. Ich bin kein Gelehrter,
der euch etwas erzählt. Denn ihr habt genug
Leute, die euch aus den Büchern vorlesen.
Auf den Kanzeln in den Moscheen sagen sie: Oh ihr
Gemeinschaft der Muslime. Sie sagen nicht Djemaat.
Das Wort Djemaat ist nichts mehr wert.
Oh Versammlung der Muslime. Oh ihr Landsleute,
die ihr hier seid um zuzuhören. Hört, was Allah
sagt. So sprechen sie die Leute an und lehren sie.
Wir verstehen nicht viel von Büchern. Wir sprechen
mit den ganz gewöhnlichen Leuten und tun gleichzeitig
etwas Gutes. Wir unterhalten uns mit denen,
die kommen damit sie sich erfreuen. Es gibt jemanden,
der uns schätzt. Dieser hier ist vom Schwarzen
Meer und klebt wie Klebstoff. Er geht nicht weg.
Warum geht er nicht? Weil wir die Sohbet wirklich
verstehen. Wenn du mit unseren Worten sprichst,
ähnelst du uns. Dann gehen wir nicht von dir weg.
In Ordnung, dann setzt euch hin. Und dann?
Woher kommst du? Von Trabzon. Ej, du vom
Schwarzen Meer, gibt es in Trabzon kein Meer? Wie
kann das denn sein, Scheikh Efendi. Dort ist doch
das Meer. Gibt es dort Fische? Man weiß doch, dass
Scheikh Efendi Fisch liebt. Ist es niemand in den
Sinn gekommen, salzigen Fisch zu bringen? Frischen
Fisch können sie nicht bringen. Sie können
gesalzenen Fisch bringen.
Die Ärzte sagen, iß kein Salz. Ich antworte ihnen,
ihr redet albern daher. Salz ist das Festmahl des Propheten
Ibrahim a.s. Der Prophet Ibrahim a.s. hat
sich niemals ohne Gast an den Tisch gesetzt, Kemaluddin
Efendi. Er hat unbedingt jemand von unterwegs
mitgenommen. Sonst hat er nicht gegessen.
Und er hat Allah swt gebeten – ej ihr Leute vom
Schwarzen Meer, hört zu. Die Leute sind mit ihren
Gedanken sowieso bei den Wahlen. Als ob ihr mit
Wahlen etwas erreichen könnt und Allah swt euch
dafür lobt, oder der Prophet saw.
Was ist euer Problem? Allah swt wird sowieso einen
bestimmen, der zu euch passt. Um was sorgt ihr
euch? Wenn ihr Muslime seid, werdet ihr einen
muslimischen Führer bekommen. Wenn ihr weltlich
seid, wir Er euch einen weltlichen geben. Wenn
ihr Heuchler seid, wird Er euch einen Heuchler geben.
Wenn ihr Juden seid, wird er euch einen Juden
geben. Was wollt ihr? Was habt ihr erreicht dadurch,
dass ihr zu den Wahlurnen gerannt seid? Das
ist das Ergebnis.
Mukallib al kulub ist Allah. Verstehst du oder verstehst
du nichts? Mukallib al kulub, das ist Allah.
Schau nicht auf die, die es sagen. Wohin das Herz
des Dieners sich neigt, von dort kommt die Antwort.
Der hört zu, hört weiter zu, dann ist er einverstanden,
kehrt um, sein Herz verändert sich. Das
Herz wird von Mukallib al kulub, von Allah, verändert.
Jetzt ist es so. Hör zu. Der Prophet Ibrahim a.s.
hat sich nie an den Tisch gesetzt, ohne einen Gast.
Und er hat zu Allah swt gesagt, dass in seinem Herzen
die Sehnsucht ist, alle Leute einzuladen.
Allah swt weiß alles. Er befahl Jibrail a.s: Oh Jibrail.
Nimm von dem Kampferberg im Paradies eine
Handvoll Kampfer, weißer Kampfer. Und verstreue
ihn von Ost nach West. Dort, wo er hinfällt, soll der
Ummah meines geliebten Propheten Versorgung
sein. Es soll ihnen ein Festmahl sein, aufgrund deiner
Einladung. Salz. Das, was er verstreut hat, wurde
zu Salz. Es gibt Salz in der Erde und es gibt Salz
im Meer. Das ist der Ursprung des Salzes. Und sie
fragen: Scheikh Efendi. Ja, was ist denn. Wie viel
Salz haben sie ins Meer getan? Hast du keine andere
Frage. Darüber mache ich mir Gedanken, sagt er.
Woher kommt das Salz in den Meeren? Ist es vom
Himmel gefallen oder aus der Erde hervorgekommen.
Die wissen es nicht. Angefangen von Diyanet
bis zu den anderen zum Schluss – keiner weiß es.
Würden sie vernehmen, was wir sagen, wäre ihr
Kommentar: Scheikh Efendi ist verwirrt. Ich bin
nicht verwirrt, sondern bei Verstand.
Von einer Handvoll Kampfer aus dem Paradies, die
er verstreut hat, von Ost bis West. Überall dort, wo
er hinfiel, entstand Salz. Im Meer ist auch Salz. Wäre
das Meer ohne Salz, in welches Meer könnte man
eintauchen? Salz ist das Heilmittel für die Meere
und für die Menschen.
Unser Prophet saw sagte: Wer vor dem Essen und
hinterher eine Prise Salz nimmt, ya Ali, derjenige
findet Heilung für 70 Leiden. Glaube! Glaube! Sei
gläubig. Kenne Allah, kenne seine Propheten, kenne
den Islam, kenne das Muslimsein, damit du lebst
wie ein Mensch und dich die Engel, wenn du diese
Welt verlässt, ehrerbietig begrüßen und dein Platz
das Jannatul Firdaus sein wird. Sei nicht beschämt
am Tag des Gerichts.
Sei Islam, sei ein Muslim, einen anderen Weg gibt
es nicht. Wie oft habe ich das gesagt. Die Leute sind
selbstgerecht. Aber wenn die Engel zum Schluss
über ihnen sein werden und die Seelen einsammeln,
werden sie zustimmen: Ja, ja, ja. Das ändert dann
auch nichts mehr. Jetzt werden sie versammelt. Die
Seelen werden versammelt. Wenn sie das vernehmen,
tun sie so, als wäre es die große Kesselpauke.
Kamele hören auf die Pauke. Was wir sprechen ist
echtes Wissen. Bringt ihr das den Kindern bei? Nein
Scheikh Efendi, wir sind modern erzogen worden.
Was ist das für ein Wort, modern? Modern bedeutet
modern. Und was ist Erziehung? Was weiß ich, was
Erziehung ist. Warum benutzt du etwas, das du
nicht kennst. Warst du gezwungen das zu zerstören,
was deine Vorfahren taten? Warum hast du den
Weg unserer Vorfahren, die drei Kontinente beherrschten,
verlassen? Hast du etwa irgendetwas
erreicht dadurch in 100 Jahren? Haben wir in den
100 Jahren etwas Gutes getan?
Jetzt schreien wir auf den Plätzen herum: Wir haben
Hunger! Wir haben keine Wohnung! Wir haben
keine Arbeit! Wir sind unverheiratet! Was hat euch
diese Regierung in 100 Jahren gegeben? Gibt es unter
euch einen einzigen Mann, der für die Regierung
ein Handzeichen machen könnte? Wenn es einer
behauptet, ist er ein Lügner. Sie haben dafür gesorgt,
dass wir unsere Vergangenheit vergessen. Wir
waren doch keine Pilze. Wir waren keine Pilze. Wir
sind durch den Islam in die Geschichte eingetreten.
Hätte es den Islam nicht gegeben, wären wir nie in
Erscheinung getreten. Worauf wurde das 700jährige
Reich gegründet? Es wurde auf dem Islam begründet.
Warum sagt ihr das nicht. Demokratie, Pokratie.
Was ist Demokratie! Was redest du. Haben wir
uns irgendwie aus der Wüste versammelt? Oder
sind wir Bären, die aus dem Wald hergebracht wurden.
Oder sind wir Ochsen, die vom Karren ausgespannt
wurden?
Wir sind Menschen. Und unsere Vorfahren waren
durch den Islam geehrt. Möge ihnen das Paradies
zuteilwerden, unseren Vorfahren. Wir sind durch
den Islam geehrt worden. Wir waren eine Handvoll
Bergziegen, ausgestattet mit der Kraft des Islams.
Der Stamm kam von Ertugrul Bey. Innerhalb von
100 Jahren sind aus ihnen die Herrscher hervorge-
gangen. Die Herrschaft, das Königtum, die Prinzen.
Das alles, der Reihe nach. Es war die mächtigste
Herrschaftsdynastie.
Wenn in einer Versammlung der Kaiser saß, konnte
ein König nicht anwesend sein. Saß in einer Versammlung
ein König, konnte der Prinz seinen Platz
nicht einnehmen. War der Prinz anwesend, konnte
sein Stellvertreter nicht seinen Platz einnehmen.
Das ist Wissen. Lehren sie das? Nein! Ata, Ata, Ata,
Ata, ata, ata. Du hast das Pferd bestiegen. Du bist
vom Pferd gestiegen.* Ist das etwa Wissen?
Lehre das Kind, sag es ihm. Mein Sohn. Wer hat
dich erschaffen? Warum sagst du das nicht? 100 Jahre
lang. In 100 Jahren haben die Osmanen einen
Herrscher hervorgebracht und auf höchstem Niveau
gelehrt. (In 100 Jahren wurde Istanbul..) In einhundert
Jahren wurde ein Kapitel beendet und ein Kapitel
neu geöffnet. Warum lehrt ihr das nicht an den
Schulen? Warum ignoriert ihr das? Ist das nicht unsere
Ehre?
Oh ihr Leute vom Schwarzen Meer. Ist unter euch
nicht wenigsten Einer mit Verstand? Warum hinterfragt
ihr es nicht! Was ist das eigentlich? Was
macht ihr. Ihr geht auf die großen Plätze und
schreit: PHT lebe hoch. THT lebe hoch.
Mertepoglu lebe hoch. Huzuroglu lebe hoch. Der
Sohn vom Fuchs lebe hoch. Der Sohn vom Wolf
lebe hoch und der Nachkomme vom Affen.
Das alles, ist das ehrenvoll? Sie sollen sagen: Wir
akzeptieren dich nicht, sondern wir verurteilen
dich. Möge Allah mich nicht verurteilen. Denjenigen,
der mich verurteilt klage ich an bei Allah und
nach 40 Jahren findet man sein Grab nicht. Es findet
nicht alles einen guten Ausgang. Wir sind
schwache Menschen. Ich bin nicht verwirrt, alhamdulillah.
Allah hat mich vor der Verwirrtheit geschützt.
Es gibt niemand, der unseren Worten widersprechen
könnte, sei es ein hoher Herr oder ein
Pascha. Der hohe Herr kennt sich mit seinen Angelegenheiten
aus, der Pascha mit seinen Angelegenheiten
und der Präsident mit dem Präsidententum.
Wir kennen uns mit etwas anderem aus. Oh ihr
Leute vom Schwarzen Meer, was fehlt uns, ihr Leute
von Anatolien, von Erzurum, oh ihr die ihr die Osmanen
unterstützt, die wie der Wind über die Ungläubigen
kamen, unsere kurdischen Brüder deren
Abstammung vom Propheten Ibrahim a.s ist. Ihr
solltet wissen, was ihr eigentlich seid. Ihr solltet wissen,
wer ihr seid.
Warum lasst ihr euch betrügen? Wer seine Identität
nicht kennt, gleicht einem Affen im Wald, dem Bären.
Du sollst deine Identität kennen. Ich bin Türke.
Sag nicht, ich bin Türke. Sag: Ich bin Allahs Diener.
Ich gehöre zur Ummah des letzten Propheten. Ich
bin die Strafe der Ungläubigen, sag das. Sag: Ich bin
gekommen, den Unglauben zu vernichten. Auf nach
Kizilelma.* Wo ist Kizilelma, fragten die Janitscharen?
Das ist der Ort, auf den unser Sultan
seinen Fuß setzt, erwiderte er. Ost und West gehören
uns. Wenn du das verloren hast, hast du alles
verloren. Alles hast du verloren. Natürlich hat alles
einen Anfang und ein Ende. Aber diejenigen, die
uns in diesen Angelegenheiten zwingen, sind entweder
unachtsam oder unwissend oder Verbrecher.
Wir sind heutzutage in einen solchen Zustand geraten,
wo wir uns heftig streiten. Warum sollen wir
uns streiten? Allah swt sagt: Entzweit euch nicht.
Arabisch. Vereint euch. Wenn ihr euch entzweit,
teilen sich die Gruppen, hasst ihr euch gegenseitig,
lasst ihr nichts voneinander übrig. Allah ist einer.
Der Prophet saw ist einer. Unser Buch ist ein einziges,
unsere Richtung ist die Kaaba, unser Buch der
Heilige Quran, unser Weg ist der Weg des Propheten
der Endzeit. Wer auf diesem Weg geht, kommt
zum Paradies. Wer diesen Weg verlässt, bekommt
schon in der Welt die Strafen der Hölle zu spüren.
Möge Allah uns am Jüngsten Gericht vergeben.
Wir haben über das Salz gesprochen. (Danach haben
wir über … gesprochen) Das Salz ist das Festmahl
des Propheten Ibrahim as für die Ummah.
Und es ist vom Kampfer des Paradieses. Wenn einer
sagt, er hat Schaden durch Salz genommen, dann ist
sein Glaube zweifelhaft. Allah swt hat es den Menschen
dienstbar gemacht, vom Kampfer des Paradieses.
(Und Allah hat einigen Völkern … verboten)
Warum? Weil sie schlecht gehandelt haben, hat
Er es ihnen verboten. Diese Menschen jetzt schwimmen
in Meeren von Schlechtigkeit. Sie kennen Allah
und Seinen Propheten nicht mehr, sagen dass sie die
Gesetze Allahs ablehnen. 1000 Jahre lang haben unsere
Vorfahren, Millionen Menschen, etliche hundert
Völker mit Allahs Scharia regiert. Du verlässt
die Scharia und richtest dich nach deinem Erfundenen.
Denkst du etwa, dass deine Angelegenheiten
Erfolg bringen werden!
Sie alle können für dich stimmen, dich wählen,
trotzdem wird es nicht erfolgreich sein. Damit etwas
gelingen kann muss es – was ist, schläfst du? Sie sagen
die Leute vom Schwarzen Meer wären aufgeweckt.
Wo sind die denn aufgeweckt!
Hör zu! Allah der Allmächtige hält sein Versprechen
denen gegenüber, die sich an Seine Worte halten.
Wer meine Wege befolgt, denen schicke ich Engel,
die ihnen den Weg weisen, sagt Allah. Es warten
schon Engel darauf, in den Himmeln sind sie. Wenn
die Gläubigen sagten: Oh unser Herr, gib uns durch
deine göttliche Gnade denn wir sind schwache muslimische
Diener. Sende uns von deinen himmlischen
Armeen, oh unser Herr.
Alles würde sich verändern, wenn sie das sagen
würden. Aber es kommt den Leuten nicht in den
Sinn. Wir veranstalten Wahlen. Sie sollen mich
wählen, sollen dich wählen. Lass das sein, dass sie
dich wählen oder mich. Kannst du den richtigen
Weg bereiten? Hast du die Kraft, hast du die Ausstrahlung?
Hast du den Verstand und das Wissen,
die Möglichkeiten?
Scheikh Efendi, wenn da der Abgeordnete ist, ist es
eine Ehre. Von welcher Ehre sprichst du. Der Gläubige
hat Ehre. Und die höchste Ehre aller Abgeordneten
ist unter den Füßen des Gläubigen. Baba Tahsin.
Zu der Zeit als unser Prophet saw gesandt wurde,
herrschte Unwissenheit. Die Unwissenheit
kommt am Ende der Zeit noch einmal zurück zu
den Menschen.
Wenn die Unwissenheit zurückkommt, wird meine
Ummah das Gute und das Schlechte nicht auseinanderhalten
können. Sie fragen nicht mehr danach,
was halal ist und was haram, was richtig ist und was
falsch, kennen nichts mehr außer ihren Freuden, sie
machen keinen Gottesdienst mehr, kein Dhikr, machen
sich keine Gedanken, rennen nur hinter ihren
Egos her. Sie haben keinen Wert mehr. Sie sind
wertlos.
Reißt euch zusammen! Oh Ummah des Habibullah.
Wir müssen uns zusammenreißen. Wenn wir uns
besinnen, kann Scheitan uns nichts mehr befehlen.
Wenn wir uns nicht besinnen, lässt Scheitan seine
Horden auf uns los. Das Salz ist im Mund und es ist
eine kleine Sohbet daraus entstanden. (Ich nehme
an, morgen oder übermorgen wird von unseren
Leuten ein Gelehrter oder ein Grünschnabel ...) Ich
frage nach ihrem Zustand. Zur Zeit des Propheten
saw haben da die Leute abgestimmt und sind schreiend
umhergelaufen? Nein!
Durch Abstimmungen erreicht man nichts. Alles
außer dem Sultanat ist nichtig. Warum? Es ist aus
Pappkarton. Aus Pappkarton baust du eine Burg
und wohnst dann darin. Das geht alles kaputt. Die
Stadtmauern von Istanbul sind 1000 Jahre alt. Aus
der Zeit von Byzanz sind sie noch erhalten, 1000
Jahre lang, obwohl sie so oft angegriffen wurden.
Aber dem eisernen Hammer des Islams konnten sie
nicht widerstehen. Unsere Liebe gilt den Märtyrern,
den Muslimen, dem Sultan Fatih, möge seine
Wohnstatt das Paradies sein.
Sag, ich bin Allahs Diener. Diene keinem anderen!
Diejenigen, die es nicht sagen, stehen alleine da. Ich
habe so viele Millionen Stimmen gesammelt. Deine
Angelegenheiten werden trotzdem nicht erfolgreich
sein. Wenn einer nichts hat und Allah ihm sagt, geh
mein Diener, dann geht er nach Ost und West. Allah
swt hat zu unseren Vorfahren in Mittelasien, aus
der Linie von Oguz gesagt: Geht meine Diener. Sind
sie gegangen? Sie sind bis zum Nabel Europas vorgedrungen:
Allahu akbar, Allahu akbar, Allahu akbar,
Allahu akbar. Haben sie Takbir gerufen? Sie
haben Takbir gerufen. Sie haben es gerufen. Wenn
Allah dich auffordert voranzuschreiten, dann
kommst du voran. Aber als sie sich diesem Befehl
widersetzten, begann es sich zurück zu entwickeln,
zurück, immer weiter zurück. Weil sie auf die Ungläubigen
gehört haben.
Die größte Schuld unserer Vorfahren war es, anstatt
gemäß dem Islam zu handeln, auf die ungläubigen
Europäer gehört zu haben, auf ihre schlechten Gewohnheiten,
schlechten Handlungen und sie imitiert
zu haben. Die haben zu ihnen gesagt: Ihr seid
nutzlos. Wieso? Ihr seid so und so. Ihr müsst euch
verbessern. Wie sollen wir das machen? Wir geben
euch die Richtlinien vor.
Ihr müsst eine politische Reform einleiten – Tanzimat.
Ihr sollt mit uns auf einer Höhe sein. Was ist
das für eine Unvernunft? Sind die etwa islamisch
auf der Höhe? Heutzutage imitieren alle Europa,
seien es Araber, Perser, Türken. Das moderne Leben.
Wende dich wieder Allah zu und Seiner Ordnung,
Seinen Regeln. Nimm sie an! Du machst was
du willst. Demjenigen, dem Allah nicht befiehlt zu
gehen, der kann nicht gehen. Oh ihr Leute vom
Schwarzen Meer. Oh ihr Leute vom Mittelmeer. Der
eine behauptet von sich ein Kurde zu sein. Der andere
sagt er ist Tscherkesse. Die wollen sich selbst
Ehre geben durch die Behauptungen.
Lass es sein! Ehre ist etwas, womit nur Allah die
Menschen bekleiden kann. Das du ein Kurde bist,
Türke bist, Perser bist, ein Herr bist, Pascha bist, das
stellt nichts dar. Es ist nichts Wertvolles. Außer der
Ehre, dem Rang, den Allah dir gegeben hat, ist
nichts ehrenvoll. Du betest nicht, fastest nicht,
machst kein Taharet, unterscheidest nicht zwischen
helal und haram, tust was du willst und behauptest
dann, du wirst europäisch sein, Demokratie haben.
Wie erklärt man die Demokratie ihr Leute vom
Schwarzen Meer? Sie ist wie ein Hamam der Frauen,
die Demokratie. Denn die Frauen im Hamam
sprechen alle durcheinander, keine hört der anderen
zu, man ist dreist. Bei dem was sie Demokratie nennen,
will jeder seinen Stuhl den sie ihm hinstellen.
Der hört doch nicht einmal sein eigenes Wort. Was
soll er denn dort sprechen? Rede nicht, arbeite! Arbeite,
uriniere nicht! Tu etwas womit Allah zufrieden
ist. Sie lassen das vergessen, damit die Menschen
von der Erde verschwinden. Es ist doch auf
der Bühne der Geschichte. Innerhalb von 100 Jahren
ist das Sultanat des Islams verschwunden. Wir haben
selbst unterschrieben in der Parlamentsversammlung.
Der hat gesagt: Wir lösen das Sultanat
auf. Du hast gar kein Recht, es aufzulösen. Du hast
das Sultanat nicht auf der Erde eingeführt und du
kannst es auch nicht auflösen. Aber wir lösen es auf!
Du hast es hinweggenommen und was ist aus dem
Reich geworden?
Alles ist verseucht. Jetzt suchst du eine Lösung zur
Rettung! Wenn du auf diesem Weg weitergehst, findest
du die Lösung nicht. Du wirst in anderes Loch
fallen.
Mach eine Kehrtwendung und akzeptiere den richtigen
Weg! Akzeptiere Allahs Regeln. Erfinde keine
eigenen Regeln. Gehe auf Allahs Wegen, dann wird
Allah dir helfen. Sucht nicht auf dem Meer, oh unsere
Leute vom Schwarzen Meer, oder auf dem Mittelmeer.
Oh das sind unsere Tscherkessen, unsere
Kurden, unsere Türken. Sie sollen keine Ehre darin
suchen. Und derjenige, der seine Ehre nicht bei Allah
sucht, besitzt keine Ehre. Man ist nicht durch
die Kleidung ehrenwert, nicht durch die Uniform.
Ehre. Allah bekleidet den Menschen mit Ehre.
Wa min Allah at taufiq.
Möge Allah mit euch zufrieden sein. Ich habe einige
Worte gesprochen, ein Wenig hiervon, etwas davon.
Sie haben sehr schön gesprochen! Ist das so? Sie haben
so schön und angenehm gesprochen. Mögen Sie
gesund bleiben. Ich danke euch auch. Die Leute
sind eigentlich eingeschüchtert. Ja, leider. Fürchte
Allah. Allah sagt: Arabisch. Oh Mensch mit Verstand.
Fürchte mich, sagt Allah. Ihr sollt euch nicht
voreinander fürchten. Fürchtet mich! (Denn wenn
ich Rache nehme, kann niemand….) Wen ich
schütze, wessen Versorgung ich schütze, wessen Gedächtnis
ich schütze, den kann niemand erniedrigen.
Möge Allah mit euch zufrieden sein. Vergelte es Allah,
mein Sultan. Sie verleihen uns Ruhe, mit Ihrem
Lächeln. Allah lässt mich sprechen. Ich spreche wie
ein gewöhnlicher Mensch. Astaghfirullah. Gibt es
jemand, der es nicht verstanden hat? Scheikh Efendi,
es gibt vielleicht Professoren, (…), deren Gedanken
wie Tomaten im Kopf sind. Manche sind wie
Tiere im Zoo. Die sind zu nichts zu gebrauchen.
Allah swt hat uns als Menschen erschaffen. Sei ein
Mensch! Sei ein Mensch! Wenn du nicht darauf
achtest, ein Mensch zu sein, wird dich die göttliche
Gewalt zerschneiden und wegwerfen. Sei vorsichtig!
Das ist eine ( …) Angelegenheit. Wir werden sehen,
wie die Bestimmung aussieht. Aber es gibt junge
Leute und Allah weckt sie auf, er lässt sie wissen,
was richtig ist und was falsch ist. Allah zeigt ihnen
ihre Persönlichkeit, ihre Identität. Erstaunlich. Das
sind beeindruckende Erscheinungen.
YaRabbi shukur, YaRabbi shukur. Vergib uns Allah.
Fatiha. Wir sind (…) was sollen wir machen. Oh ihr
Muslime. Ich habe eben ein Zeichen bekommen.
Wenn die unbedingt wählen müssen, gewählt werden
müssen und herumschreien müssen, sagt wenigstens
in der Nacht vor der Wahl – oh ihr Muslime
– Rabbunallah, Hasbunallah, einhundert Mal.
Allah wird es verändern. Er verlässt euch nicht.
Dann kann keiner euch regieren, der nicht zu euch
gehört. Der wird vor euch erzittern. Die Furcht vor
denen wird euch genommen werden. Habt keine
Angst. Rabbunallah Hasbunallah. Bete zwei Rekat.
Leg dich schlafen. Fatiha. Möge Allah mit euch zufrieden
sein. Es ist für alle Leute eine Ansprache geworden.
Wer sich über uns beklagt, soll sich nicht
wundern, wenn er Magenschmerzen bekommt.
Ich bin kein verärgerter Mann. Unsere Worte sind
die Wahrheit. Wer uns hasst und Feindschaft gegen
uns hegt, wer uns nicht höflich begegnet, deren
Gräber mache ich für 40 Jahre zu. Das sage ich. Wir
sind wie ein gebrochener Floh, aber schaut auf das
was wir sagen und nicht auf unser Aussehen.
Sind die Worte, die du hörst die Wahrheit, dann
befolge sie. Wenn du sie nicht als die Wahrheit ansiehst,
wird sich niemand finden, der dir folgt.
Fatiha.
Möge Allah Ihnen Gesundheit geben. Möge Allah
mit Ihnen zufrieden sein. Was kann man machen,
das ist nun das zweite Mal. Wenn ich morgen oder
übermorgen eine Gelegenheit finde, spreche ich
noch einmal. Bald. Das was zu sagen ist, endet nicht
nach einem Jahr, nicht einmal nach eintausend Jahren.
Tauba yaRabbi.
Herzlich willkommen. Der Anfang und das Ende
gehören Allah.
Möge Allah uns niemals unseren schlechten Nafs
überlassen, damit wir nicht die Sklaven unserer
schlechten Nafs werden. Der Mann, der sein Nafs
nicht unter Kontrolle hat, hat keinen Wert. Er hat
gar keinen Wert! Sie haben es so weit gebracht, dass
keiner mehr da ist, der sein Nafs kontrolliert.
Und sie haben die Stufe ausgelöscht und zerstört,
auf der man das Nafs kontrolliert. Sie haben unsere
Spiritualität zerstört.
Allah lässt es geschehen, aber wenn die Zeit reif ist,
nimmt er es hinweg.
As salamu alaikum. Möge Allah mit dir zufrieden
sein, Hajji.

Lefke, 10.06.2011 (übersetzt aus dem Türkischen von Hediya)


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*1.Ata: Vater, Bezeichnung für Mustafa Kemal (Atatürk, Vater der Türken) 2. Ata: auf das Pferd
*Kizilelma: osmanische Bezeichnung für Rom, Wien, Budapest, Moskau; legendäres türkisches Idealland
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