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{{image url="images/pics/random.php" title="Maulana Sheikh Nazim" class="left" alt=Pictures of Maulana Sheikh Nazim}}**Wirkliche Existenz im Meer der göttlichen Einheit**----Dastur ya Sayyidi, ya Sultan al-Aulia, ya Sultan al-Aulia, Maddad, maddad, maddad A´udhu billahi min a-schaytani-rajim Bismillahi-Rahmani-Rahim La haula wa la quwwata illa billahi l-´Aliyyu l-´Azim Seid leer! Dann wird euch gegeben werden. Seid leer! Wenn ihr an eine Tankstelle kommt, kann euer Tank nur dann gefüllt werden, wenn er leer ist. Wenn er leer aber abgeschlossen ist, kann man ihn auch nicht füllen. Deshalb müssen diejenigen, die in die Gegenwart von Heiligen kommen, leer zu ihnen kommen! (Maulana schaut zu Hajji Cemal und blättert die Seiten eines unsichtbaren Buches um.) So oft kommt etwas in mein Herz, über das ich sprechen möchte, aber wenn ich dann Verbindung mit unserer spirituellen Zentrale aufnehme, schieben sie es beiseite und lassen mich über etwas ganz anderes sprechen. Sie sagen mir: „Laß’ das beiseite liegen und folge dieser Richtung! Deine Inspiration war auch richtig aber dies ist noch wichtiger. Du bist wie ein Apotheker, der so viele verschiedene Heilmittel zur Verfügung hat, und jedem etwas geben kann, aber es ist nicht immer das richtige Mittel für den jeweiligen Patienten. Wir wissen, welche Medizin du wem geben mußt! Wir schicken ein Rezept, welches Mittel du geben mußt, alleine kannst du das nicht. Wir schicken dir all diese Leute, was für sie nötig ist, geben wir dir ein, so daß du darüber sprechen kannst. Gib’ ihnen das!“ Manchmal ist eine Art von Medizin genug für alle Anwesenden, ein anderes Mal lassen sie einen erst in die eine Richtung gehen, dann wieder zurück und schließlich wieder in eine andere, um sie alle einzufangen. Deshalb gehört es zum Adab (rechten Benehmen), wenn man mit Menschen zusammen sitzt in geistiger Verbindung mit seinem spirituellen Meister zu stehen, um zu sehen, was die geistige Zentrale uns schickt und es ihnen geben zu können. „Mach dir keine Sorgen: ‚worüber soll ich nur sprechen?’“ sagen sie. „Unendliches Wissen, niemals endende traditionelle Wege lassen wir dich den Menschen zeigen, entsprechend ihren Bedürfnissen, Fähigkeiten oder ihrer Kapazität, gemäß ihren Absichten, Zielen und ihrer Weisheit. Das, was sie heute brauchen, lassen wir dich ihnen geben, damit sie daran bis morgen, bis zum Abend oder bis zum nächsten Morgen arbeiten können.“ Da ist jedoch auch noch Schaytan - möge Allah ihn von uns fernhalten. Astaghfirullah! (ich bitte Allah um Vergebung!). Eigentlich können wir nicht sagen, Allah soll ihn von uns fernhalten, aber die Menschen sagen das im Allgemeinen so, und Allah gibt uns das, was gut für Seine Diener ist. Wenn wir sagen: „O unser Herr, halte uns fern von Schaytan!“, dann ist das in Ordnung, denn wir bitten damit Allah, uns zu beschützen und letztlich geht Alles auf Ihn zurück. Aber es gehört sich eigentlich nicht, zu einem Sultan zu sagen: „Komm’ und räum’ mir den Weg frei!“ Es ist nicht die Aufgabe des Sultans, euren Weg zu säubern oder eure Wohnung oder eure Kinder. Doch Allah gewährt der Menschheit das, was gut für sie ist: Es gibt Heilige, deren Herzen immerfort mit Allah sind. „... wa la yuschghil balahum illAllah“ („.... und nichts anderes kümmert sie außer Allah“), sie sind mit Allah, ihre Herzen sind mit Allah, ihre Herzen gehören Allah, diese Heiligen könnt ihr fragen. „ ... Fas’alu ahla dhikri in kuntum la ta´lamun“ Allah lehrt alle Völker, die gesamte Menschheit: „Wenn ihr etwas nicht wißt, oder etwas wißt aber nicht versteht, oder versteht aber es nicht in die Tat umsetzen könnt dann müßt ihr diese Leute fragen, deren Herzen nur Allah gehören.“ Sie leben mit Allah und sie leben für Allah. Sie leben für Allah und sie sind in Seinen Meeren der Barmherzigkeit, ihre Herzen sind erfüllt von der Liebe Allahs des Allmächtigen, sie wissen, was ein jeder braucht, denn sie sind mit Allah, das bedeutet: sie sind nicht mehr da, sie haben ihr Leben, ihre Existenz für ihren Herrn Allah den Allmächtigen hingegeben, sie sagen niemals: „Ich bin hier!“ Sie sind für immer für Allah und wenn Allah mit ihnen ist, hat ihr Dasein aufgehört zu existieren. Ihre Existenz ist zu Ende. Sie sind nur wie Figuren, die für Euch eine Existenz zu besitzen scheinen, doch tatsächlich sie sind in Allah und nur Allah besitzt wirkliche Existenz. Sie haben ihrem Herrn das Kostbarste hingegeben, was sie besaßen. Was ist das Kostbarste für euch? Eure Seele! Und sie haben ihre Seelen hingegeben an die Meere der Einheit ihres Herrn. Sie sind darin eingetaucht, so wie ein Fisch ins Meer eintaucht und darin verschwindet. Es ist sinnlos zu fragen: „Wo ist mein Fisch geblieben?“ Er ist zu einem Bestandteil dieses Meeres geworden. Man kann nicht sagen: „Das Meer ist ein Fisch“, es ist ein Meer! Alles was darin ist, ist ‚Meer’ und man kann seine einzelnen Bestandteile nicht von ihm trennen. Wenn man all die einzelnen Geschöpfe, die darin sind vom Meer trennen würde, sie hinausnehmen würde, wäre das Meer nicht mehr das Meer, welches allem das in ihm ist Leben spendet und all die Geschöpfe, die man herausgenommen hätte, könnten nicht länger leben. Ihr Leben wäre zu Ende. Und das Meer, es würde zurückbleiben ohne für irgend etwas diese Lebenskraft zu spenden und wäre nicht länger ein Meer. Versteht ihr das? Denn ein Meer besteht aus zahllosen Geschöpfen, sein Sinn ist es, für diese Geschöpfe da zu sein. Wenn ihr diese Geschöpfe herausnehmt, verliert dieses Meer seinen Sinn und für die Geschöpfe macht es auch keinen Sinn, denn außerhalb des Meeres können sie nicht weiterleben. Allah der Allmächtige hat die Geschöpfe erschaffen und manche von ihnen versuchen, außerhalb des Meeres zu existieren. Sie sind Tote! Und andere, sie verstehen und tauchen ein in die Meere, die Göttlichen Meere der Einheit und werden Teil davon. Sie sind Lebende! Diejenigen, die sich entziehen, außerhalb sein wollen, sie sind Tote. So sind diejenigen, die Dhikr machen mit Allah, der ihnen wirkliches Leben verleiht, deshalb heißt es: „ ... wa la-dhikrullahi akbar“. Es gibt so viele verschieden Arten von Gottesdienst und Dienerschaft, doch wa la-dhikrullahi akbar, Dhikr zu machen, bedeutet, mit Allah zu sein. Wenn du mit Allah bist, bist du lebendig. Wenn du nicht mit Allah bist, bist du tot, deiner Existenz fehlt der Sinn und du bist mit den Toten. Tote sind nutzlos und nichts kann ihnen nützen. Ein toter Körper kann nichts zu sich nehmen und er nimmt nichts wahr. Er kann nichts essen, nichts trinken, kann sich nicht bewegen, er kann überhaupt nichts tun. Die Lebenden hingegen können alles schmecken. Wer Dhikr macht und danach strebt, in dieses Meer der Einheit einzutauchen, wenn er danach verlangt, so wird er ein Bestandteil dieses Meeres werden. Seine Persönlichkeit wird in diesem gewaltigen Meer der Einheit aufgehen und er wird sein höchstes Glück darin erfahren, wie sich seine Existenz in Seiner Existenz auflöst. Keiner kann aus sich selbst heraus existieren. Existenz, wirkliche Existenz, ist nur mit Allah! Und der Weg, der die Menschen zu dieser hocherhabenen Stufe führt, besteht in dem Bestreben, mit Allah sein zu wollen und denjenigen, die ganz Allah gehören, wird es gewährt, in diesem Meere Ehre und Erhabenheit zu erreichen. Dies ist der Weg, der Ehre und Würde des Menschen auf höchster Ebene vervollkommnet und deshalb versucht Schaytan die Menschheit davon abzuhalten, Dhikr zu machen. Dumme Wahhabis, Tablighis und andere Schwachköpfe versuchen, Dhikr zu verbieten, denn sie folgen den Wegen Schaytans. Schaytan versucht, die Menschen dazu zu bringen, sich aufzublasen und eine eigene, unabhängige Existenz für sich zu beanspruchen. Und so lange sie behaupten, eine eigene Existenz zu besitzen, sind sie nutzlos und können keinerlei Stufe in der Göttlichen Gegenwart ereichen. Sie sind Ausgestoßene, genau wie Schaytan, der ithbat al-wujud, eine Bestätigung der eigenen Existenz, anstrebte. Er beanspruchte, einen eigenen Platz oder eine eigenständige Grundlage innerhalb der Existenz zu besitzen. Er verlangte einen eigenen Standplatz für sich, um darauf zu stehen und zu verkünden: „Ich bin hier!“ Und keiner hat ein Recht, dies zu tun! Und die Methode Schaytans besteht darin, die Menschen vom Dhikr abzubringen und jeden dazu zu bringen, für sich selbst einen eigenen Standort in der Existenz zu beanspruchen, bis sie sagen: „Ich bin auch hier, auch ich habe meine eigenständige Existenz!“ Doch es gibt keine wirkliche Existenz für die Menschen außer für diejenigen, die eintauchen in die Meere der Einheit, so wie ein Tropfen der vom Himmel fällt und der, während er fällt, sagt: „Ich bin hier!“ , bis er schließlich in das Meer eintaucht. Und damit ist sein Tropfendasein zu Ende. Er existiert weiter, doch er kann nicht mehr behaupten: „Ich bin hier!“ Er wird zum Meer. Die Methode Schaytans und seiner Schule besteht darin, eine eigenständige und von Allah unabhängige Existenz zu beanspruchen. D a s k ö n n t i h r n i c h t!
Aber Schaytan besteht darauf und sagt: „Du bist jemand! Du mußt sagen: ‚Ich bin etwas!’ Mach’ kein Dhikr! Dhikr bringt deine Existenz zum Schmelzen und es ist nicht gut für dich, zu schmelzen. Du mußt deine eigene Existenz beweisen, sag’: ‚Ich bin hier! Ich bin hier! Ich bin etwas! Ich bin wichtig!’“ Dhikrullah bringt die Menschen dazu, diesen Anspruch aufzugeben und es bringt ihre Egos, die immer etwas sein wollen, zum schmelzen und bringt sie zu den Meeren der Einheit Allahs des Allmächtigen, zu Meeren der Einheit, wahdaniyya! Die Meere der Einzigkeit Allahs, Ahadiyya, hingegen sind unerreichbar und jenseits unserer Vorstellungskraft, es ist unmöglich für irgendein Geschöpf dorthin zu gelangen. Wir versuchen, die Menschen durch Dhikr dahin zu bringen, daß ihre Existenz schmilzt und ein Ende findet, damit sie in dieses Meer der Einheit eintauchen können, damit sie in diesem Meer sein können, ohne für sich eine Existenz zu beanspruchen und die Existenz innerhalb der Meere der Einheit ist mehr als genug für sie an Freuden, an Ehre, an Licht, erfüllt mit Meeren der Vollkommenheit in jeder Hinsicht. Sie sehen nur Meere der Vollkommenheit, wenn sie eintauchen in die Meere der Einheit. Möge Allah uns vergeben! Dies ist etwas, worüber man nachdenken muß! Möge Allah uns vergeben und von seinen endlosen Segnungen gewähren, auf daß wir verstehen mögen! In der Zeit, die vor uns liegt, der Zeit des Erscheinens von al-Mahdi – alayhi as-salam-, werden sich Meere des Wissens aus dem heiligen Qur’an ergießen; so viel, daß die Menschen es nicht aufnehmen können. Nur sehr wenige werden dazu fähig sein. Die meisten von ihnen sind schon im Barzakh und nur ein paar Auserwählte sind noch geblieben. Möge Allah uns segnen, unsere Seelen segnen damit wir für Ihn, Allah den Allmächtigen sein mögen, um der Ehre des Meistgeehrten in Seiner Göttlichen Gegenwart, Sayyidina Muhammad willen, al-Fatiha

i „So fragt die Leute des Gedenkens (Dhikr), wenn ihr (es) nicht wißt“, Qur’ân, 21:7
ii „ ... und wahrlich ist das Gedenken Allahs größer“, Qur’ân,
iii Barzakh, Zwischenwelt zwischen dem Leben in dieser Welt und dem ewigen Leben im Jenseits---Lefke - 05.11.2003----
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