Maulana Sheikh NazimWunderkräfte

Heute haben wir einen Ehrengast, Scheikh (Adnân) Hazretleri Efendi bei uns, der eigentlich zu euch sprechen wollte, aber wir haben ihm gesagt: „Du sprichst für Leute, die mukallaf sind, aber wir sprechen hier nur zu ghayr mukallaf , deshalb schlaf einfach, während ich spreche und mach' dir nichts daraus!“ Mit seiner Baraka (Segen) werden wir versuchen etwas zu erzählen.
Dastur ya Sultan al-Anbiyyâ, dastur ya Sultan al-Auliya, maddad ya rijâlAllah, dastur ya Scheikh Adnân Efendi, Sâhibu l-maqâm

A´ûdhu billahi min a-schaytâni-rajîm, Bismillahi-Rahmâni-Rahîm, La haula wa la quwwata illa billahi l-´Aliyyu l-´Azîm

Alles in der Existenz besitzt eine eigene Identität, ganz gleich, ob es sich um Atom, ein Wesen aus der Pflanzenwelt oder aus dem Tierreich handelt. Ganz besonders gilt das für die Bewohner des zoologischen Gartens und die Welt der Menschen. Jedem, das Er erschaffen hat, hat er eine unterschiedliche Identität gegeben, denn Allah macht niemals Kopien, so daß ihr nicht einmal zwei Atome finden könnt, die einander vollkommen gleichen. Selbst wenn wir sagen, daß sie einander ähneln besitzen sie doch unterschiedliche Identitätsmerkmale. Wie viel mehr gilt dies für die Menschheit, die der Grund für die Erschaffung dieser Erde ist, die nur dazu da ist, daß sie darauf abgesetzt werden konnten. So haben die Menschen voneinander hundertprozentig unterschiedliche Persönlichkeiten. Keiner von ihnen gleicht vollkommen einem anderen. Unsere Körper unterscheiden sich voneinander, jeder ist vollkommen anders. Was unsere spirituelle Seite angeht, so unterscheiden wir uns ebenfalls hundertprozentig voneinander. Deshalb hat jeder seine eigene Rangstufe, „ ... wa li-kullin darajâtuhu ...“ in der göttlichen Gegenwart. Und dies ist so, damit die Menschen über die gewaltige Größe Allahs des Allmächten nachdenken. Allahu akbar! Ja, Allahu akbar! , doch wenn wir sagen: ‚Allah ist am größten!', wie ist denn Seine Größe? Die Auliya versuchen, den Gläubigen etwas von Seiner Größe zu vermitteln: Daß selbst der winzigste Punkt davon, wenn er allen Geschöpfen gemeinsam gegeben würde zu groß wäre, als daß sie ihn mit ihrem Verständnis begreifen könnten. Dies gilt für den kleinstmöglichen Punkt von den endlosen Meeren der Größe des Herrn der gesamten Schöpfung. Und die Reiche Seiner absoluten Herrschaft sind unzählbar und grenzenlos. Um Seine Größe zu beschreiben ließe sich sagen: es würde ausreichen, einen Punkt davon allen Geschöpfen zu geben und sie würden allesamt zunichte werden und verschwinden. Wenn nur ein winziger Punkt von Seinen Reichen absoluter Herrschaft, die Seine Größe repräsentieren zum Vorschein käme, müßte alles andere aufhören zu existieren. Was wäre dann erst, wenn Seine gesamten Reiche absoluter Herrschaft in Erscheinung träten? Allahu akbaru l-Akbar! Allahu akbaru l-Akbar!

Wir leben derzeit im 21. Jahrhundert der christlichen Zeitrechnung, nach islamischer Zeitrechnung befinden wir uns im 15. Jahrhundert, doch in all diesen Jahrhunderten haben sie sich niemals mit diesen Fragen beschäftigt, über die wir hier sprechen: mit der Größe des Herrn der Himmel, der Größe des Schöpfers. Kein Geschöpf ist in der Lage, auch nur den winzigsten Punkt von Seinen Reichen absoluter Macht, die Seine Größe repräsentieren, zu tragen. Sie ist nicht für sie sichtbar und wenn sie erscheint, muß Alles aufhören zu existieren. Keiner wird mehr behaupten können: „Ich bin hier!“, keiner wird mehr sagen können: „Ich bin ein großer Mann!“ , „Ich bin ein bedeutender Mann!“ , „Ich bin eine so mächtige und angesehene Persönlichkeit!“ . Ihre Persönlichkeiten werden allesamt aufhören zu existieren, wenn der winzigste Punkt von Seinen Reichen absoluter Herrschaft in Erscheinung tritt. Nichts anderes kann dann mehr existieren! Alles andere wird dahin schmelzen und sein Ende finden. Allahu akbar!

Und die Leute kommen daher und behaupten: „ Ich bin dieser und du bist jener.“ Ihr, o ihr Menschen, seid vielleicht anderthalb Meter groß. Wenn ihr zwei Meter groß seid, bereitet das euch und eurer Umgebung bereits Schwierigkeiten. Laßt das Äußerlich beiseite, euren Anspruch jemand Wichtiges sein zu wollen: König oder Königin, Kommandant, Geschäftsmann, Millionär, Weltmeister, laßt es alles! Selbst wenn jeder von euch die Größe des gesamten Universums besäße müßtet ihr alle beim in-Erscheinung-Treten des winzigsten Punktes von Seinen Reichen absoluter Herrschaft eure Existenz verlieren. Selbst wenn ihr um ein millionen-, milliarden- ,billionen- oder billiardenfaches größer wäret, müßtet ihr beim Auftauchen Seiner Reiche absoluter Herrschaft, die Seine Größe und Seine Macht repräsentieren, euer Dasein aufgeben. Ihr wäret in einem Augenblick verschwunden.

Wir leben im zweiten Zeitalter der Unwissenheit. Das erste Zeitalter der Unwissenheit war zu Lebzeiten des Propheten, des meistgeehrten in der göttlichen Gegenwart – Allahs Segen und Friede seien auf ihm. Der Prophet – Allah segne ihn und schenke ihm Frieden – zeigte ihnen die tiefe Dunkelheit des Zeitalters der Unwissenheit und ein wenig Licht wurde dem Siegel der Propheten geschenkt und brachte diese Dunkelheit zum Verschwinden und eröffnete der Menschheit damit neue Dimensionen des Daseins.

Alle Propheten benutzten Wunderkräfte als Beweise und Demonstrationen himmlischer Macht. Nur das Siegel der Propheten - Allah segne ihn und schenke ihm Frieden –, der Meistgeehrte in der göttlichen Gegenwart, Sayyidunâ Muhammad, verzichtete hay'an min Allah darauf, diese Macht zu benutzen, diese Kraft durch sich fließen und sich manifestieren zu lassen. Er schämte sich vor seinem Herrn, dem Allmächtigen, denn das Erscheinen dieser Kraft verursacht in der Persönlichkeit desjenigen, durch den sie in Erscheinung tritt, eine Art Machtgefühl oder ein Macht ausstrahlendes Äußeres und kann ihn veranlassen, die Ebene von tawâdu´ , von Demut und Bescheidenheit, zu verlassen. Nur Rasûlullah – Allahs Segen und Friede seien auf ihm – schämte sich und benutzte niemals Wunderkräfte, außer wenn ihm dies direkt von Allah dem Allmächtigen befohlen wurde. Er gebrauchte sie nie, obwohl sie ihm gegeben waren und er volle Autorität besaß, sie jederzeit zu nutzen. Doch er setzte sie niemals ein ohne daß Allah der Allmächtige einen eindeutigen Befehl gab: „Benutze sie! Es ist in Ordnung. O mein Geliebter, ‚ ... wa innaka la´alâ khuluqin ´azîm' . Sorge dich nicht, daß dein guter Charakter darunter leiden könnte, wenn du diese Wunderkräfte einsetzt, die Ich dir verliehen habe. Khuluqun ´azîm' , dein edler Charakter wird keinen Schaden nehmen, mach' dir keine Sorgen, er wird immer bestehen bleiben! Dein Ego wird sich niemals erheben und dich behaupten lassen: ‚Ich bin mächtig!' Darum kannst du diese Kräfte ruhig benutzen.“ Und trotz alldem benutzte er diese Wunderkräfte nicht weiter, bis wieder ein neuer göttlicher Befehl kam: „Benutze sie!“ Deshalb machte der Prophet – Allah segne ihn und schenke ihm Frieden – nur äußerst selten Gebrauch von diesen ihm verliehenen Wunderkräften. Er nutzte diese Gabe nicht, die ihm so zur Verfügung stand, wie wir heute Wasserhähne haben, die wir nach Belieben auf und zu drehen können: so leicht wäre es ihm gewesen, diese Wunderkräfte einzusetzen, doch er verzichtete darauf. Denn die verborgenen und hinterhältigen Tricks des Egos sind undurchschaubar, es findet immer wieder einen Weg, sich in unserer Blickfeld hineinzuschleichen um dann zu behaupten: „Ich bin dein Herr! Ich bin derjenige, der die Macht besitzt!“

Kufr (Unglaube) entspringt genau diesem Punkt. Kâfir (Ungläubiger) ist einer, der an sein Ego glaubt, auf sein Ego vertraut und ihm die größte Macht, über sich selbst und über alles andere, zuschreibt. Deshalb beginnt Kufr immer beim Ego, das niemals damit einverstanden ist, „La ilâha illallah“ zu sagen. Deshalb ist der heilige Befehl „fa ´âlam annahu la ilâha illallah!“ an unser Ego gerichtet. Sag: „La ilâha illallah“ , hör auf zu sagen: „La ilâha illa ana!“ Heutzutage machen alle Menschen ihr Ego zu ihrem Gott und sind niemals zufrieden „La ilâha illallah“ zu sagen. Doch sie sind zufrieden damit „La ilâha illa ana“ zu sagen. Ganz besonders wenn sie irgendeine Machtposition bekommen wird es für sie noch schwieriger, „La ilâha illallah“ zu sagen. Hundert Jahre war Pharao nicht fähig, „La ilâha illallah“ zu sagen, so hart und widerspenstig war sein Ego, bis er schließlich im Roten Meer am Ertrinken war. Als er da endlich einsehen mußte, daß sein Ego machtlos war und ihn betrogen hatte, sagte er: „Nun glaube ich, nun sage ich ‚La ilâha illallah' . Was die Kinder Isra´ils glauben und bezeugen, das bezeuge ich nun auch! Du hast meinen größten Feind getötet, Du hast den vernichtet, der mich immer daran gehindert hat ‚La ilâha illallah' zu sagen, bevor Du ihn vernichtet hattest konnte ich es nicht. Nun, wo Du ihn bezwungen hast, sehe ich ein, daß er verflucht ist. Hundert Jahre hat er mich betrogen und gesagt: ‚Ich bin der Mächtigste, sag', daß du der Gott der Menschen bist!' Nun sehe ich, was er mit mir gemacht hat, o mein Herr!“ Muhiyudîn ibn ´Arabî sagt: „Solange das Wasser im Kessel nicht kocht, klappert der Deckel nicht.“ Solange also der Glaube nicht ins Herz Pharaos eingetreten war, konnte er dies nicht sagen. Aus der Betrachtungsweise der Scharî´a sagt man über Pharao, er sei im Zustand des Unglaubens gestorben, doch Allah der Allmächtige selbst unterliegt keiner Scharî´a , es gibt kein Gesetz, dem Er sich unterwerfen müßte, nein, Er kann tun was immer Er will. Die Scharî´a sagt, er sei als Ungläubiger gestorben, weil er behauptete: „Ich bin euer Herr!“ , doch was ganz am Ende geschah, weiß nur sein Schöpfer allein und keiner kann Ihn zu irgend etwas zwingen. Und Pharao, er sagte, was wir jetzt sagen. Er sagte: „Ich bin betrogen worden, o mein Herr! Dieses teuflische Ego, hat immer behauptet, daß ich Macht besäße, bis Du es bezwungen und zerschmettert hast und seine Schwäche und Deine grenzenlose Allmacht offenbar geworden ist. O mein Herr, ich beuge mich und werfe mich nieder vor Dir. Auch wenn ich bis jetzt ein Übeltäter war, der sich, von seinem Ego betrogen, selbst zum Herrn erhoben hatte, hast Du mich schließlich jetzt gerettet. Nimm' es an von mir, oder weise mich zurück, wie es Dir gefällt, o mein Herr!“ Allahu akbar!

Das Ego sucht ständig nach Mitteln und Wegen, um zu beweisen: „Ich habe die Macht, bin der Mächtigste!“ Warum laufen die Leute um die Wette, um sich als Kandidaten bei Wahlen, für Posten in Parteien, Verwaltung, Regierung und ähnlichen Institutionen zu bewerben? Es ist das tiefverwurzelte Streben und Verlangen unserer Egos, eine machtvolle Position zu erreichen und zu sagen: „Ich besitze Macht!“. So bringt ‚Temokracy', die nichts anderes ist als ‚Hypocracy' (Heuchelei), die Menschen dazu, zu zanken, zu streiten und einander zu bekämpfen, um ihnen dann zu bestätigen, wie mächtig sie sind, wenn sie schließlich in eine Machtposition gewählt worden sind. Die Wahlen ermöglichen es Jedermann, höchste Machtpositionen zu erreichen. Deshalb sind sie froh und sagen (Maulânâ verstellt seine Stimme zu einer Art Mickymausstimmchen): „Es gibt kein besseres System als unsere ‚Temokracy'“ (Maulânâ spuckt zweimal energisch mit angewidertem Gesichtsausdruck aus) Ich spucke auf eure ‚Temokracy', denn jeder sagt: „Mein Name steht ganz oben auf dieser Liste, heute bin ich noch eine gewöhnliche Person aber morgen bin ich vielleicht schon Parlamentsabgeordneter! Dann werde ich ein Anderer sein, ich werde zu den Mächtigen gehören! Und ich erwarte und hoffe, daß ich dann nächste Woche zum Minister ernannt werde, um noch mehr Macht zu haben. Und ich füttere mein Ego, damit es noch zufriedener wird. Deshalb bringe ich es dahin, wo es die beste Weide zum Grasen findet.“ Und nach einiger Zeit wird er sagen: „Ich denke, ich habe es verdient, daß sie mich jetzt zum Premierminister wählen!“ Das ist dann der Höhepunkt der Macht. Haha, das ist das Bestreben aller Egos. (Maulânâ fährt wieder mit verstellter Stimme fort:) „Ich versuche, jetzt bald den Posten des Direktor zu bekommen!“ oder Kommandant oder General oder Feldmarschall oder ... . Es gibt so viele bedeutungslose, falsche Titel. Titel, die leblos sind und stinken wie verwesende Kadaver. Titel, die in den Himmeln keine Bedeutung haben. Wenn eine Person auffährt in den Himmel, wird dieser Titel ihm entrissen und mit einem Tritt hinab geworfen. „Komm, wo ist dein wirklicher Titel?“ wird er gefragt werden. „Wenn du keinen wirklichen Titel hast, schmeißen wir dich direkt deinem stinkenden Kadaver von Titel hinterher! Verschwinde zusammen mit deinem Titel!“

Aus diesem Grunde sagte der Prophet, Rasûlullah , der Allerbescheidenste und Demütigste in der göttlichen Gegenwart– Allahs Segen und Friede seien auf ihm: „Ich sitze wie ein Diener sitzt und ich esse, wie ein Diener ißt!“ Das lehrte der Prophet, das Siegel der Propheten, um dessen Ehre willen die gesamte Schöpfung erschaffen wurde – Allah segne ihn und schenke ihm Frieden! Er lehrte alle Völker: „Laßt euch nicht von eurem Ego betrügen!“ Eure Egos behaupten: ‚Ich bin großartig, ich bin bedeutend!' Nein! Seine Größe ist die eines stinkenden, verwesenden Kadavers.

Deshalb benutzte der Prophet – Allah segne ihn und schenke ihm Frieden - nie die Wunderkräfte und viele der Propheten weinten, wenn sie Wunder vollbrachten. Und Sayyidinâ Rasûlullah lehrte seine Gefährten die Sahâba , auch die Sahâba haben alle diese Fähigkeit, Wunder zu vollbringen, doch sie haben nie davon Gebrauch gemacht, denn es ist ein so sensibler Punkt wenn eine solche Kraft durch eine Person fließt und in Erscheinung tritt. Es ist so gefährlich. Doch sie haben vom Propheten – Allah segne ihn und schenke ihm Frieden – Demut und Bescheidenheit gelernt. Hätten sie ihre Wunderkräfte genutzt, wäre es nicht nötig gewesen von ihren Schwertern oder anderen Waffen Gebrauch zu machen. Sie hätten keine Armeen gebraucht, es wäre alles mit ihrer Wunderkraft möglich gewesen. Aber sie haben sie nie eingesetzt, weil wenn du Wunder vollbringst tajid nafsak , zeigt sich dein Ego, du findest dein Ego vor dir und es sagt: „Ich bin es, der solche Macht besitzt!“

Die Menschen von heute sind alle voller Stolz, jeder will zeigen, daß er jemand ist, das heißt, daß er Macht besitzt. Keiner will zugeben, daß er schwach ist, keiner sagt: „Ich bin der schwächste Diener.“ Nein! Sie kleiden sich in alle möglichen Anzüge und Uniformen und legen sich die verschiedensten Titel zu, um etwas darzustellen und um zu behaupten: „Ich bin Jemand!“ Und in Wirklichkeit ist er Nichts. Die Sahâba hingegen, sie besaßen diese Kraft, Wunder zu vollbringen und machten trotzdem niemals davon Gebrauch sondern wandten sich der göttlichen Gegenwart zu und sagten: „Wir sind Deine schwächsten Diener, o unser Herr! Selbst wenn diese Kraft durch unsere Herzen fließt, wir schämen uns, sie anzuwenden.“

Auch in unserer Zeit gibt es viele Auliya , die derartige Kräfte besitzen und manchmal werde ich gefragt: „Warum benutzen die Auliya nicht diese Kräfte?“, doch wozu sollten sie sie einsetzen, für Namârida oder Farâ'ida , etwa, damit Leute sagen können: „Ich bin wie Nimrod oder Fir´aun (Pharao)?“ Je mehr Gelegenheit man den Leuten gibt, um so mehr bilden sie sich ein Jemand zu sein. Und in den Augen der Auliya sind die Menschen unserer Tage allesamt kleinere oder größere Nimrode. Ihr ganzes Streben richtet sich darauf, Bestätigung für ihre eigene Größe und Bedeutung zu bekommen. Doch wir sagen: „Selbst wenn eure äußere Form um ein milliarden- ,billionen- oder billiardenfaches größer als das Universum wäre, wäret ihr immer noch Nichts. Ihr könntet niemals Größe beanspruchen, nein! Größe, absolute Größe, gehört allein eurem Schöpfer, Allah und niemals den Geschöpfen!“ Das müßt ihr verstehen! Doch die Menschheit ist am Ende, deshalb rennen sie herum und reden von ‚Temokracy', Wahlen in Japan, Wahlen in Kolumbien, Wahlen in der Türkei, Wahlen im Maghrib (Westen), Wahlen im Maschriq (Osten). Wozu das alles? Um verrottende, stinkende Titel zu bekommen. Und die ganze Welt ist erfüllt vom Gestank der Nimrode und Pharaos.

Möge Allah uns rechtes Verständnis gewähren! Der Prophet – Allah segne ihn und schenke ihm Frieden – kam, um die Menschheit die Wirklichkeit zu lehren, doch sie laufen lieber ihren Einbildungen und Phantasien hinterher. Ya Allah! Ya Rabbanâ! Anta Rabbunâ!, Anta Hasbunâ! Sen varsin, biz yok, ya rabbî! Nur Du existierst, wir sind Nichts, vergib' uns und schicke uns aus den Reihen Deiner besonderen und erwählten Diener solche, die die Richtung der Menschen des 21. Jahrhunderts ändern und sie zur Wahrheit führen, auf daß sie sagen: ‚La ilâha illallah Muhammadu Rasûlullah.' ! Um der Ehre des Meistgeliebten in der göttlichen Gegenwart, des Siegels der Propheten Sayyidunâ Muhammad willen – auf ihm seien Segen und Friede Allahs – al-Fâtiha

Lefke, 12.11.2003, transcribed and translated by Abd al-Hafidh Wentzel


Erklärungen:
Valid XHTML :: Valid CSS: :: Powered by WikkaWiki