Maulana Sheikh NazimZum Mond oder nicht zum Mond
Ya Allah ... medded ya sultan al-anbiya’ Wir müssen diejenigen Leute um Hilfe bitten, die Allah dem Allmächtigen nahe sind, die Freunde Allahs und Freunde Seines geliebten Dieners Muhammad (s.a.s.). Ihr müßt sie um Hilfe und Unterstützung bitten, denn ohne ihre Hilfe könnt ihr nichts erreichen. Es ist wie mit einer Batterie, auf der geschrieben steht: „Diese Batterie reicht nur für vier Stunden“ – oder zehn Stunden oder einen oder zwei Tage, mehr oder weniger. Wenn diese Batterie nicht in Verbindung zu einer wirklichen Kraftstation steht, wird sie langsam schwächer werden und ihre Ladung verlieren, bis sie ganz leer ist.
In unserer heutigen Zeit achten die Leute nicht auf diese wichtige Sache. Sie setzen voraus, daß wir allein durch materielle Mittel erhalten werden, und glauben nicht, daß es jenseits des Materiellen einen spirituellen Unterhalt gibt. Mit dem Ende des Jahres 2000 hat diese Kraft ihren Höhepunkt erreicht, jetzt beginnt sie langsam – mit jedem Tag – abzunehmen. Die Unterstützung, um die sie baten, ist, gemäß ihren Vorstellungen, ökonomischer Natur. Sie dachten, daß das Wirtschaftswachstum der Motor ihres Lebens wäre, der ihre Zivilisation und ihr gegenwärtiges Leben vorantreibt. Sie hofften auf ungehindertes wirtschaftliches Wachstum und glaubten, dieser Aufstieg würde ewig so weitergehen. Sie dachten, daß ihre Zivilisation und im besonderen ihre Technologie, die ausschließlich auf materiellen Aspekten beruht, andauern würde, so daß sie voranschreiten und Kraft gewinnen würden ohne Ende, solange ihre Wirtschaft sich ausdehnte. Dies war ihre Idee: eine stetige Entwicklung und Verbesserung, Ausdehnung, Wachstum und Vermehrung. Sie dachten, wenn sie einen Stein auf den anderen setzten und einen dritten darauf und einen vierten, fünften, sechsten, siebten, achten ... hundertsten, tausendsten, zehntausendsten, hunderttausendsten jeweils oben auflegten, und nicht aufhörten, Steine, Millionen von Steine, aufeinander aufzutürmen, daß dieses Wachsen endlos weiterginge und sie auf diese Art vielleicht sogar den Bereich der Himmel erreichen würden. Ihre materialistische Planung sieht vor, diesen Ort in den oberen Luftsphären der Erde zu suchen. Sie sagen: „Wir brauchen keine Flügel. Wir könnten eine große Pyramide bauen, mit deren Hilfe wir nach ganz oben gelangen. Außerhalb dessen, was unser materielles Potential zu bieten hat, brauchen wir nichts. Nichts anderes.“ Das ist ihre Vorstellung, ihre materialistische Ansicht. Deshalb versuchen sie ständig, ihre Macht durch ökonomische Anstrengungen und Ideen zu vergrößern. Sie glauben, alles erreichen zu können, von der Erde bis zu den Himmeln. Jetzt haben sie die Spitze ihrer Technologie erreicht, die auf wirtschaftlicher Macht beruht. Das Jahr 2000 ist beendet, und Allah der Allmächtige möchte ihnen zeigen, daß all ihre ökonomischen Programme jenseits dieses Punktes sich nicht weiterentwickeln können.

Es begann abzunehmen, und jetzt sieht die ganze Welt einer Krise entgegen, einer ökonomischen Krise. Das ist ein Zeichen, daß der Grund seinen Aufbau nicht mehr tragen kann und das ganze Gebilde zu fallen beginnt. Dies geschieht nicht nur in Ländern wie der Türkei oder Syrien, Ägypten oder Rußland, Deutschland oder England, oder nur im Osten oder nur im Westen, sondern es ist ein allgemeiner Zusammenbruch, denn die Basis kann das wachsende Gewicht nicht länger tragen. Das, was ihre Vorstellung nährt, ökonomische Macht lasse sie alles erreichen, was sie im Kopf haben, beginnt sich zu überdrehen. Jetzt schauen sie und sehen, daß es zu Ende ist. Das Gewicht ist so enorm, daß selbst wenn der Grund aus stärkstem Granitgestein errichtet wäre, er durch die Schwere des Gewichts wie Sand herunterrieseln würde.

Allah der Allmächtige wünscht der Menschheit deutlich zu machen, daß sie die höchste Stufe von Stolz durch ihre Technologie erreicht haben, die vollkommen auf ökonomischer Unterstützung beruht. Er wünscht ihnen zu zeigen, daß all ihr ökonomischer Bestand nichts bedeutet. Wenn sie eine Rakete starten, kostet es sie Milliarden Pfund oder Dollar, doch im Austausch dafür bekommen sie nichts zurück. Sie geben vielleicht mindestens eine Milliarde Dollar dafür aus, einen Satelliten hochzuschicken, es kostet das Budget eines ganzen Landes. Alles, was sie dafür zurückbekommen, ist dieses Geräusch: ...wuuuuschsch ..., ... wuuuuschsch ..., da geht unsere Million Dollar dahin. Das können sich deshalb nur gößere leisten, aber keine kleinen Staaten, und nicht einmal mittelgroße Staaten, nur supergroße Staaten wie wir, Deutschland oder Frankreich, England oder Rußland oder Japan ... Und wie lange können selbst die „king size“ Staaten solche Auswüchse des Unsinns tragen? Im letzten Viertel des 20. Jahrhunderts wurden so viele Raketen hinaufgeschickt, aber jetzt wird es weniger, weniger und weniger. Und mit der Zeit werden sie den Leuten nur noch einen alten Film von Raketenlandungen zeigen und sie betrügen. Sie werden keine neuen Raketen starten, sondern den Leuten nur erzählen, daß ein neuer Start stattfinden würde. Nach einer Weile werden sie nur noch so tun als ob und eine Computersimulation vorführen und vorgeben, sie hätten gerade den Mars erreicht. Allerorts werden die Kinder die Landung auf dem Mars verfolgen. „Wir erwarten, auf dem Mond Diamantenminen zu finden“, sagen sie, „so machen wir unsere Taschen bereit und geben sie diesem Mondfahrzeug mit, so daß sie aus den Minen gefördert und hierher gebracht werden können und wir einen großen Diamanten-Verkauf veranstalten. Aber statt desssen finden wir nur Staub ...“ Das sagen sie, aber ich glaube nicht, daß es so ist, wie sie sagen.

Ich werde einen Handel mit ihnen machen: Wenn sie akzeptieren, daß das Siegel der Propheten, der Friede sei auf ihm, in einer Nacht in die Himmel gefahren ist, dann werde ich glauben, daß sie den Mond erreicht haben! Amantu billah – oder ist es einer der Pfeiler des Glaubens, zu glauben, daß die Russen oder Amerikaner den Mond erreicht haben ...
Lefke - 19.03.2001
CategoryEconomy, CategoryMaterialism
Valid XHTML :: Valid CSS: :: Powered by WikkaWiki